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Jim

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Donnerstag, 4. November 2010, 15:55

Autogasangebot

Moin,

nun war ich gestern MAL in der Werkstatt und hab mich da ein wenig beraten lassen wegen einer Gasanlage.

Also ich fahre einen 4B BJ 00 Mod. 01, 2,4L mit OBD.

Nun wollen die mir eine Zavoli-Anlage verbauen, mit einem 55L-Gastank (ist das normal?) und Flashlube (glaube das wars, ist doch mit dem Zusatzbehälter im Motorraum oder?) Für dieses Paket wollen die 2900 Euro haben...

Nun MAL ein paar Fragen... Die Werkstatt sagt, es ist möglich bei einigen Wagen durch OBD eine Echtzeitkorrektur mit zu verbauen.

1. ist diese wirklich nützlich?
2. ich hab OBD aber trotzdem sagt die Werkstatt, bei mir sei dies nicht möglich, kann das sein?

Desweiteren fand ich, dass 2900 Euro recht teuer sind für meine 6 Zylinder, ist der Preis gerechtfertigt?

Kennt vielleicht jemand vertrauenswürdige Autogasumrüster in Hamburg?

LG Jim

Ps. mir wurde auch gesagt, dass die anlage so arbeiten würde, dass bei ca. 3500 Umdrehungen Benzin mit verbrannt wird also im Mix läuft, wegen der Kühlung glaube ich, machen das alle anlagen so?


2

Donnerstag, 4. November 2010, 18:39

Moin zurück...

1. Wohl eher ein 70 Liter Radmuldentank mit 55 nutzbaren Litern, das ist gängig.

2. Über Flashdingsbums scheiden sich die Meinungen, Fakt ist das Autogas heisser verbrennt und dauerhafte Drehzahlen über 4000 im Gasbetrieb vermieden werden sollten.

3. 2900 is richtig heftig, geht wesentlich günstiger auch mit anderen Anlagen als deine genannte...bei dem Preis musst du schon etliche km fahren damit sich das rechnet.

Jim

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Donnerstag, 4. November 2010, 20:23

Moin,

danke erstmal für deine Antwort.

die 55 L machten mich ebenso stutzig wie die 2900 euro.

Die 4000 Umdrehungen sind eher weniger das Problem, meist fahre ich eh nicht schneller wie 140 und da komme ich noch nicht an 4000... weißt du zufällig die Maaße von dem Tank? Ich weiß nur noch, dass der 55er 63cm im Umfang haben sollte...

Wie ich bereits gelesen habe, würde eine Vialle LPI-Anlage einer "normalen" Verdampfer-Anlage bevorzugt werden richtig? Der Preisunterschied von Prince zu Vialle sind ja ca. 800 euro, lohnt sich der Mehraufwandt?

Was ist mit der OBD-Echtzeitkorrektur?

LG Jim


Masterplan

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Freitag, 5. November 2010, 11:17

hi Jim
die Tankabmessungen kannst du auch in Eigenregie recherchieren.
Einfach MAL die Tankhersteller suchen und bei denen nachsehen.
Dann deine Mulde ausmessen und den richtigen bei deinem Umrüster nachfragen.
Die 2900€ bei einem 6ender sind für eine Verdampferanlage schon beinahe Körperverletzung.
Zum Vergleich: Bei meinem T4 VR6 habe ich in Polen (Nein. Bitte keine Diskussion ob gut oder nicht) inkl. Eintragung hier in D ungef. 1700€ für eine LandiRenzo bezahlt.
Bei meinem A6 V6 ist eine ICOM Direkteinspritzeranlage verbaut die ich in Wolfsburg einbauen lassen habe und die Kosten betrugen 2700€ all ink.
Eine Prins Anlage kostet bei meinem Umrüster 2600€.

Was Flash Lube betrifft: Ich habe noch nicht gehört das man das bei Aggregaten aus dem VW Konzern benötigt.
Dafür sind eher Ford oder Mitsubishi die Kandidaten.
Grundlegend richtig ist, das die Thermischen Belastungen bedingt durch den geringen Kühlungseffekt des eingespritzen Gasmenge reduziert ist.
Allerdings eine Drehzahlgrenze für Dauerhaften Betrieb stell ich MAL in Frage.

Warum sollte man also nicht dauerhaft über 4000 Upm fahren??
Ist das eine Pauschalaussage? Oder gibt es dort fundierte Thermische Belastungsstudien die diese Grenze bestätigen??

Btt. Bevor du dir deinen Umrüster in HH nimmst: Frag nach wieviele Fahrzeuge der überhaupt schon umgerüstet hat und im Idealfall wieviele AUDI V6 waren dabei?
Ist es ein speziallisierter Gasumrüster? Oder eine Kette wie ATU oder wie sie alle heissen?
Denn im Endeffekt gilt bei der Umrüstung: Eine Gasanlage ist nur so gut wie sein Umrüster. Das kann man nicht oft genug schreiben.


MASTER

PS Falls du event. AB und an in WOB bist, kann ich dir anraten dich MAL mit meinem Umrüster in Verbindung zu setzen.
Der kann event. auch etwas zu dieser ominösen OBD Nachregelung sagen. Ich kenn das zumindestens nicht.
";Ihre Argumente sind wirklich schwach. Für solche faulen Ausreden müssen Sie sich einen Dümmeren suchen, aber den werden Sie wohl kaum finden";

Slowfinger A6

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Freitag, 5. November 2010, 11:48

Zitat von »"strahlemann"«

Moin zurück...

1. Wohl eher ein 70 Liter Radmuldentank mit 55 nutzbaren Litern, das ist gängig.

2. Über Flashdingsbums scheiden sich die Meinungen, Fakt ist das Autogas heisser verbrennt und dauerhafte Drehzahlen über 4000 im Gasbetrieb vermieden werden sollten.

3. 2900 is richtig heftig, geht wesentlich günstiger auch mit anderen Anlagen als deine genannte...bei dem Preis musst du schon etliche km fahren damit sich das rechnet.


Danke für die Aussage endlich MAL einer der ne Gasanlage fährt und weis worum es geht. Hätte hier gut gepasst die Aussage mit der Verbrennung.

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Freitag, 5. November 2010, 13:01

In meinem A6 ist ein 72l (brutto) Tank drin, das sind ca. 54l netto, darunter würde ich nicht unbedingt gehen, da die Reichweite mit meiner Konfiguration ca. 450l beträgt und man dadurch keine Einschränkungen im Kofferraum hat (Anheben des Kofferraumbodens oder ähnliche Späße.

Ich habe für meine BRC an einem 2.8l V6 2400 EUR gezahlt, das war auch vor einem ja noch der Standardpreis für eine Verdampfer-Anlage. 2900 EUR sind definitiv zuviel.
Der wichtigste Punkt ist wie bereits erwähnt die Erfahrung des Umrüsters, am besten wäre es einen Betrieb zu suchen, der nur Gas-Umrüstungen macht und keine KFZ-Werkstatt, die das als Nebenerwerb betreibt.


Rudi

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Freitag, 5. November 2010, 15:33

Ich hab 2700 bezahlt für eine Icom mit nem 72l/56l Tank.

Ansonsten soll wohl die neue von KME sehr gut sein.
Ich würd dir aber eher zu einer Direkteinspritzer raten und keiner Verdampferanlage.


Wir haben einen Verbrauch von ca 10,5-11l LPG
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Freitag, 5. November 2010, 19:31

ich habe 2500 Bezahlt für eine Vialle ...mit einem 60L (netto) tank...
bin mit der Vialle und dem Umrüster sehr zufrieden gewesen ...
mein verbauch liegt ca bei 12 L!

mfg

Christian

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Freitag, 5. November 2010, 20:20

Moin,

@ Masterplan : also das mit den 4000 Upm habe ich MAL irgendwo aufgeschnappt... In WOB bin ich schön öfters, mein zukünftiger Schwiegervater arbeitet bei VW und wohnt demnach nicht weit weg ;)

2500 für eine Vialle ? Hatte glaube ich 2800 gesehen (inkl Ersatzauto), wo hast du die umrüsten lassen @ Erazor ?

@ Rudi aus welchem Grund ?

LG Jim


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Freitag, 5. November 2010, 20:29

Meine Gründe!
- der Motor wird dadurch etwas gekühlt
- kein Filtertausch
- keine Verdampfer, welche beim Defekt teuer werden
- kein extra Steuergerät, da vom MSTG geregelt

Aber da google MAL am besten. Denn das ist eine persönliche Entscheidung.
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Freitag, 5. November 2010, 22:19

moin
Jim, ich habe mein Auto in den Niederlanden umrüsten lassen .... War mit dem ganzen ablauf sehr zufrieden ... 3 tage ... inkl. Leihwagen (auch ein gasauto)!und den Ganzen Kram den es von vialle dazugibt ...

http://www.hboertien.de/

Zitat

Meine Gründe!
- der Motor wird dadurch etwas gekühlt
- kein Filtertausch
- keine Verdampfer, welche beim Defekt teuer werden
- kein extra Steuergerät, da vom MSTG geregelt


wie Rudi so treffend beschrieben hat das waren auch meine gründe auf einen direkteinspritzer umzurüsten ....

mfg

Christian

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Freitag, 5. November 2010, 22:40

Wenn du zufällig in Wendschott bei Wolfsburg bist sprich doch einfach meinen Umrüster an und mache dir selber ein Bild.
Ansonsten wohne ich auch in der Nähe und du kannst dir meinen Umbau ansehen.

http://www.autogaszentrum-wolfsburg.de/#…mwolfsburg.html

Und nein. Ich bin nicht verwandt oder verschwägert.
Er hat nur meinen A6 umgerüstet und die Werkstattmäßige Betreuung der Gasanlage meines Bruders übernommen.


MASTER
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Samstag, 6. November 2010, 00:01

Die Gründe die für eine flüssigeinspritzende Anlage sprechen sind der entfallende Filterwechsel und die flüssige Einspritzung, wodurch ein rechnerischer Energievorteil von ca. 3% im Gemisch des flüssigeinspritzenden Motors liegt.
Geregelt werden alle vom Motorsteuergerät, schließlich werden dessen Einlasszeiten als Grundlage für die Gas-Anlage genommen.
Wenn flüssigeinspritzend, dann Vialle, ansonsten auch ohne weiteres BRC oder Prins als Verdampfer. Einen Unterschied zwischen den beiden Injektionsvarianten wird man nicht merken, lediglich ist die flüssigeinspritzende in der Umrüstung teurer, dafür spart man sich den Filterwechsel. Damit sich das rechnerisch aber wieder lohnt, muss man schon einige Meter fahren.

Nachteil der flüssigeinspritzenden ist widerum, dass sie eine Pumpe im Tank haben, wodurch Tankinhalt verloren geht. Ebenso gibt es deutlich weniger Umrüster, die solche Anlage verbauen.
GAG in Herne ist da scheinbar ein sehr kompetenter Ansprechpartner.
Weiterhin problematisch dürfte sein, dass Vialle für dein Fahrzeug kein fertiges Kit anbietet, also auch nicht jeder Vialle-Umrüster da ran geht.

Falls du bereit bist das Geld zu investieren, dann nimm eine Vialle, ansonsten Prins oder BRC (da diese weit verbreitet sind).

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Sonntag, 7. November 2010, 15:01

Zitat von »"prozac"«

...Weiterhin problematisch dürfte sein, dass Vialle für dein Fahrzeug kein fertiges Kit anbietet, also auch nicht jeder Vialle-Umrüster da ran geht....


genau das habe ich auch gemerkt...

Ich tendiere schon zu einer Vialle, werde mir das alles einmal genau überlegen und gucken, wo die Umrüstung für mich am Sinnvollsten ist.

LG Jim

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Sonntag, 7. November 2010, 18:09

Zitat von »"prozac"«


1. Wenn flüssigeinspritzend, dann Vialle.

2. Einen Unterschied zwischen den beiden Injektionsvarianten wird man nicht merken, lediglich ist die flüssigeinspritzende in der Umrüstung teurer, dafür spart man sich den Filterwechsel.

3. Nachteil der flüssigeinspritzenden ist widerum, dass sie eine Pumpe im Tank haben, wodurch Tankinhalt verloren geht.


4. Falls du bereit bist das Geld zu investieren, dann nimm eine Vialle, ansonsten Prins oder BRC (da diese weit verbreitet sind).


zu 1: Warum keine ICOM?

zu 2: Ich bin sehr wohl der Meinung das man einen Unterschied zwischen den beiden Einspritzarten erkennen kann.
Denn ich hatte bei meinem T4 mit Verdampferanlage einen spürbaren Leistungsverlust im Bereich der Endgeschwindigkeit und bei meinem A6 mit Direkteinspritzer diesen Effekt nicht oder nur sehr sehr gering bemerke.
Das sich ein Flüssiggasdirekteinspritzer Leistungsfördernd bemerkbar macht halte ich zwar für Quatsch aber einen Unterschied in der Leistung merke ich wirklich nicht. Mein Tacho im übrigen auch nicht.

zu 3: Geb ich dir recht und es ärgert mich auch, denn der knapp bemessene Raum in der Reserveradmulde hätte man besser nutzen können. Bzw. die Pumpe weiter in den leeren Innenring des Tanks setzen können.

zu 4: Wieso nur diese Marken? Wir haben in unseren Autos bisher Prins, ICOM und auch Landirenzo einbauen lassen und es ist bisher nur die Prins mit einem Ausfall eines Steuergeräts aufällig geworden. Aber diesen Ausfall soll es recht häufig geben und ist nichts wildes.
Also meiner Meinung nach kann man auch ruhigen Gewissens eine ICOM oder Landi empfehlen.
( Als Background wenn ich es jetzt richtig im Hinterkopf habe: Wir bei VW verbauen serienmäßig im Golf eine Landirenzo und da bei VW so einige Grundbedingungen, auch in Richtung Qualität, erfüllt sein müssen denke ich das die Anlagen zumindestens in einer Empfehlungsliste nicht fehlen dürften)


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Sonntag, 7. November 2010, 21:12

Stimmt, Landirenzo war die dritte Verdampferanlage, die recht verbreitet ist, jedoch weniger als BRC und Prins. Sollte keine Abwertung bedeuten.

Leistungsfördernd sind flüssigeinspritzende Anlage nicht, lediglich nicht leistungsmindernd, sofern man einen Verlust von 3% überhaupt so beschreiben kann.

Einen Unterschied zwischen den beiden Einspritzarten sollte man nicht merken, warum auch!? Lediglich diese 3% Leistungsunterschied gibt es, und ich wage zu behaupten, dass das niemand merkt. Alles andere sind Einbaumängel oder Abstimmungsfehler.

Vialle empfehle ich, weil das Steuergerät eine bessere Regelung bietet, mehr Betriebskennziffern des Motors auswertet und damit eine bessere Gemischaufbereitung bietet.

ICOM fährt auch, ist aber regelungstechnisch deutlich einfacher (macht da IMO alles das Motorsteuergerät). Der Abstimmungsbedarf ist auch deutlich höher durch ie Kalibrierung der Injektoren, was widerum eine potenzielle Fehlerquelle sein kann und einen erfahrenen Umrüster erfordert.

Nochmal zu betonen ist, dass die Wahl des kompetenten Umrüsters der entscheidenen Faktor ist, er sollte wissen wie die Anlage arbeitet und sich mit Gas-Anlage allgemein natürlich auch auskennen, dann bekommt man weder mit BRC, Prins, Landirenzo, Vialle oder sogar ICOM keine Probleme-

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Dienstag, 9. November 2010, 07:59

Wobei ich behaupten würde, dass der Umrüster weniger Ahnung beim Einbau einer Vialle haben muss, weil hier punktuell alles vorgeschrieben ist.. Jedoch gibt es kaum Umrüster für Vialle, demnach werden die die es machen auch Ahnung von haben.

Vialle ist meiner Meinung nach die beste Wahl. Fahre selbst mit Vialle, keine Wartung, funktioniert reibungslos, schaltet sehr früh auf Gas um, keine Leistungseinbußen spürbar (wobei mri das beim S& eh egal wer) , keine Probleme bei hohen Geschwindigkeiten, etc. =)
Best Greetz

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Dienstag, 9. November 2010, 08:41

Richtig, Vialle schreibt viel vor, wobei man das nicht befolgen muss, dann muss die Anlage nach dem Einbau noch von einem Sachverständigen geprüft werden.

Der wichtigste Punkt, der gegen eine Vialle spricht, ist IMO der Preis, welcher z.B. bei meinem 2.8l V6 600 EUR höher war als bei einer BRC, das entspricht kostenmäßig 10 Filterwechseln, welche bei meiner Anlage aller 25tkm fällig ist und das fahre ich nie wieder rein. MAL ganz davon abgesehen, dass es bei mir im Umkreis von 100 km keinen Umrüster gibt, der meinen Motor mit einer Vialle-Anlage ausstatten wollte.

Wem der Mehrpreis einer Vialle egal ist, der sollte ruhig dazu greifen, ansonsten kann man auch ruhigen Gewissens Verdampferanlagen bei fähigen Umrüstern empfehlen.


Phantom

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Dienstag, 9. November 2010, 09:33

Naja, wer am Tag häufig den Motor im kalten Zustand startet und viele Kurzstrecken fährt der bekommt das allein durch den Verbrauch von Startbenzin locker wieder rein =) Hab mir das MAL ausgerechnet und war auch mein Hauptgrund eine Vialle zu nehmen. (vlt für alle Großstadtmensch besonders empfehlenswert).

Abgesehen davon sprach die VIalle meine Faulheit an, da ich mich nachdem Einbau mich nicht mehr um Warten und Pflege kümmern muss. Es ist halt verbaut und funktioniert ein Autoleben lang. =)

Für mein mich und mein Fahrverhalten gibt es keine Alternativen und ist mir jeder Fahrweg zu einem Umrüster wert. Aber da smuss jeder für sich persöhnlich ausmachen ob er es brauch und ob ich die Vorteile auch den Preis wegmachen.
Best Greetz

Benny

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Dienstag, 9. November 2010, 09:46

Hehe, ich bin so einer, der mehrmals täglich seinen Motor startet und in einer Großstadt lebt :)

Die Anlage schaltet dann spätestens nach 1km auf Autogas um (bei späterem Starten am selben Tag sogar noch eher.
Nach einer kurzen Überschlagsrechnung sind das ca. 75EUR pro Jahr, was ich für das Startbenzin benötige. Da amortisiert sich der Mehrpreis einer Vialle erst sehr spät.
Natürlich ist die Wartungsfreiheit der Vialle ein Vorteil, ich hab es jedoch lieber, wenn aller 1,5 Jahren sich jemand MAL die Gas-Anlage anschaut und auch die Einstellungen prüft.
Aber das hält sicher auch jeder anders.

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