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Ziggi1990

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Freitag, 29. März 2013, 17:55

Nebengewerbe

Hallo liebe Leute!

Da ich in letzter Zeit viel bei ebay und Co. verkauft habe, und ich immer und immer mehr sehe das mir die ganze Geschichte Spaß macht, habe ich mir mal ein paar Gedanken gemacht...

Meine Idee war ein Nebengewerbe beim Gewerbeamt an zu melden.... Trotz dessen, das ich einen festen Arbeitsplatz habe, und in 3 Schichten Arbeiten gehe...

Meine Idee... Ein Online-Versamdhandel mit verschiedensten Produkten... z.b. Pflege & Aufbereitungsprodukte für Fahrzeuge, KFZ-Werkzeuge & Zubehör, Autotuning und Styling...

So war erstmal der grobe Plan... :rolleyes:

Vielleicht, hat jemand mit solch einen Onlineshop schon erfahrungen gemacht, kann mir eventuell Tips geben usw...

Lg Kay


audimania

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Freitag, 29. März 2013, 18:13

Leider hatten ca. 975437 Personen vor dir die gleiche Idee >_<

Um heute richtig durchzukommen, musst du schon was spezielles auffahren. Besondere Artikel, die andere nicht anbieten, oder irgendwo supergünstig rankommen und verkaufen. Dann muss dein Shop bei ebay sehr gut gelistet sein, um vorne bei den Suchanfragen zu landen.Alles etwas kopliziert geworden.


Vergiss die Handelskammer, Berufsgenossenschaften, Finanzamt, Versicherungen usw... nicht, die dann auch ihre Kohle sehen wollen.
Manchmal bleiben dann nur noch ein paar 100€ im Monat über (wenn überhaupt), und bei dem Aufwand muss man es dann abwägen, ob es sich lohnt (wenn man dann die Stunden umrechnet ist es ernüchternd).

Als Händler muss du Gewährleistung, Rückgabe auf eigene Kosten (Versand) usw... anbieten.

Ich habe es mal gemacht, würde es nie wieder tun.


Für das Geld kann ich auch ein Samstag auf den Bau und malochen, bleibt mehr über und man hat den Rest der Woche ruhe.
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Ziggi1990

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3

Freitag, 29. März 2013, 18:23

Mhm ja schon richtig...

Aber mit einem Gewerbeschein, bekomme ich doch auch bei Herstellern einen Händlerzugang oder??

Und ich habe gelesen, das wenn man ein Kleingewerbe anmeldet man nur 17.500€ im Jahr verdinen darf... Ob das jetzt Brutto oder Netto ist weiß ich nicht... wären ja Monatlich ca. 1400€

Und man muss auch keine Märchensteuern ausweisen...

:wink:


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Freitag, 29. März 2013, 18:39

Hallo Ziggi1990,

das mit dem billiger rankommen (trotz Händlerpreise) ist leider nur manchmal möglich. Oftmals liegen die Händler-EK schon fast bei den niedrigsten Angeboten.
Das mit der nicht zuzahlenden Mwst. hat allerdings auch zwei Seiten. Denn du müßtest trotz alledem die Mwst beim deinem Großhändler (oder wo auch immer) bezahlen. Weitergeben darst du diese aber nicht!
Diese Art von Gewerbe lohnt sich nur wenn du hauptsächlich "deine Arbeit" verkaufst.

Also ich würde mir das an der Stelle sehr gut überlegen, ob sich das rechnet.
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4F Avant 3,0TDI Quattro VFL ; Durchschnittsverbrauch (berechnet auf 35 tsd. km) 9,77 l/100 km => verkauft

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Ranger-Joe

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Freitag, 29. März 2013, 19:19

Ich würde auch dringend davon abraten! Mal abgesehen davon das du eine schriftliche Einverständniserklärung deines Arbeitgebers das er dir das Nebengewerbe erlaubt! Wenn du diese wirklich bekommen solltest, hast du weiter das Problem wenn du mal nicht 100% auf dem Dampfer bist. Dann kommen schnell Äußerungen vom Chef wie: "wenn durchaus hier zuviel wird kannst du nebenbei nicht arbeiten". Man macht sich also extrem angreifbar. Meldest du es nicht deinem Arbeitgeber und er bekommt es raus, durch Neider in deiner Firma, darf er sich fristlos kündigen!!!

Ich habe das ganze mal mit Telekommunikation gemacht, hat sich nicht gelohnt. Erst im Bereich Web Design, ist was hängen geblieben, weil man kein Produkt einkaufen muste, sondern man seine Arbeitszeit vergüten lies!

Solltest du es doch machen wollen, sag bescheid! Ich kann die da sicher einiges helfen im Bereich Web und Marketing. Mach das seit 15 Jahren für privat und Kleingewerbe!

MfG


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Ziggi1990

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Freitag, 29. März 2013, 20:51

Oh.. ich wusste garnicht, das man ein schriftliches Einverständnis des arbeit gebers einholrn muss.. >_<
Das sind echt einige dinge die Man bedenken muss...

Ich habe gestern mal bei dem Gewerbeamt angerufen... die Anmeldung würde 30 euro kosten...
Wie ist das jetzt? Wenn ich das Gewerbe anmelden, es mir aber dann doch anderst überlege... habe ich da im monat laufende koste?

:wink:


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Freitag, 29. März 2013, 21:52

Nein, aber sofort Pflichten.
Du bekommst bspw. einen Fragebogen vom Finanzamt wo es um verschiedene Sachen wie Unternehmensform, erwarteter Umsatz,etc. geht.
Dann darfst du schön monatlich Umsatzsteuervoranmeldung machen.

Bevor du dich nicht gründlich informiert hast, lass es vorerst bleiben.
Schau mal ob die IHK bei dir eine Infoveranstaltung zu dem Thema anbietet, bei mir machen sie das mehrmals im Jahr.

Und zum Thema Arbeitgeber: es hängt davon ab was dein "normaler" Job ist und was du im Nebengewerbe betreiben willst.
Ich arbeite bei einer Bank und nebengewerblich PC Service, Schulungen, etc. - laut Vertrag hatte ich meinen Arbeitgeber nur zu informieren.
Die Infos zum Beschäftigungsgebiet, das es nur in der Freizeit stattfindet und keine Auswirkungen auf meinen normalen Job haben wird haben für das OK gereicht.

audimania

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Freitag, 29. März 2013, 23:21


Wie ist das jetzt? Wenn ich das Gewerbe anmelden, es mir aber dann doch anderst überlege... habe ich da im monat laufende koste?

:wink:


Du wirst auch automatisch bei allen Berufsgenossenscahften, Handwerkskammer, Handelskammern usw... gemeldet. Ab dem Tag zahlst du auch die Beiträge usw...

Ach ja, beim abmelden vorsichtshalber die Abmeldung an alle Ämter eine kopie faxen, denn die abmeldung läuft nicht sooo automatisch, wie die anmeldung.
Habe zwei Jahre Später mit der Berufsgenossenschaft stress deswegen gehabt.
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Samstag, 30. März 2013, 00:35

Wadim wusste ich gar nicht dass du ein nebengewerbe gehabt hast

Als erste würde ich empfehlen zum Gemeinde gehen und erkündigen was auf dich zu kommt
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Ziggi1990

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Samstag, 30. März 2013, 18:00

Danke Leute für die hilfreichen Tips... Ich glaube ich muss mir das ganze nochmal richtig durch den Kopf gehen lassem... :huh:

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Samstag, 6. April 2013, 23:44

Lass es, es gibt soviele von den shops, sowol gute als auch billige.
dann musst du auch erstmal sauviele sachen verkaufen das du einen positiven ruf bekommst, und das ist am anfang icht einfach, mal abgesehen von den ganzen umkosten die du da hast. wenn du sachen zu händlerpreisen bekommst, musst du die preise sowieso wieder anpassen auf deine umkosten, damit entsteht ein höhere preis als diejenigen die schon soein gewerbe haben und 1000sende sachen am tag verkaufen. z.b. atp! hab da einmal einen wegstreckensensor für einen a4 b5 gekauft, der hat 10€ gekostet, naja nach paar tagen war der auch schon kaputt, mein gebrauchter orginaler ist immernoch dran.

machs besser privat, aber psssscht ;)

debakel

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Sonntag, 7. April 2013, 10:33

Also, die Einverständnis deines Arbeitgebers brauchst du nur, wenn du nahezu das gleiche machst, wie in deinem regulären Job. Deine Nebentätigkeit darf deinen Hauptberuf nicht einschränken. Zu den 17500,-? im ersten Jahr sei gesagt, das auch die Einkünfte aus deinem Hauptjob mit angerechnet werden. Also alle deine Einnahmen in ersten Jahr dürfen nicht über 17500? kommen. Steuerlich ist es kaum ein Problem, wenn du z.b. 18000? im Jahr verdient hast. Dann musst du halt abzüglich deiner Lohnsteuer nen paar euro Steuern nachzahlen. Aber.... Die Krankenkasse wird auf dich zukommen.... Und dann kannste pro Monat ca. 330,-? nachzahlen.

Also Kleinunternehmen nur, wenn du dir sicher bist, das deine Monatlichen Einnahmen im Jahr nicht die 17500? bzw ab den zweiten Jahr 25000? übersteigen.
Audi A6 Avant 2.5 TDI V6, 180PS, Bj 2003
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Wer später bremst, ist länger schnell...

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