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Micheart

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Freitag, 10. März 2006, 18:59

Fahrbericht Audi Q7: Sieben auf einen Streich

Mit sieben Sitzplätzen versteht sich der Q7 als Sport-Transporter im Audi-Segment. Fahrbericht des 350 PS starken Sport Utility Vehicle mit dem Audi auf der Straße einen neuen Maßstab setzen und im Gelände eine gute Figur abgeben möchte.

Zunächst ist es die Größe, die beeindruckt. Mit 1,7 Meter ist der Q7 der höchste Audi, aber er passt in die Familie. Alles erinnert an den A6, vielleicht sogar ein bisschen zu sehr. Die Sitzposition ist erhaben. Wie bei anderen SUV sieht man nach vorn keine Motorhaube. Dafür wirkt das Armaturenbrett aufgeräumt wie bei keinem Audi zuvor. Speziell beim Linksabbiegen oder beim Einlenken in Linkskurven stören allerdings das dicke untere Ende der A-Säule und der wuchtige Außenspiegel.

Ansonsten ist der erste Audi-SUV trotz seiner Garde-Maße erstaunlich leicht und handlich zu dirigieren. Im SUV-Segment dürfte die Lenkung Maßstäbe setzen. Mit dem richtigen Gefühl und der richtigen Spontaneität steuert sie aus der Mittellage heraus. Sie ist präzise beim Einlenken, vermittelt einen guten Fahrbahnkontakt.

Unterstützt wird die Agilität durch den neuen Allradantrieb mit einer Ausgangskraftverteilung, die das Eindrehen in Kurven unter Last noch etwas verbessert. Wechselkurven meistert der SUV im Sportmodus der Luftfederung mit erstaunlich geringer Seitenneigung. Auch der Bremse scheint eine sportliche Gangart nicht zu schaden.

Der 4,2-Liter-V8 hat mit forcierter Gangart und dem Leergewicht von 2.240 Kilogramm keine Mühe. Im Gegenteil: Mit seinem coolen Sound giert er förmlich nach hohen Drehzahlen.
Alltagstauglicher Riese
Aber was bitte macht man im normalen Verkehrsalltag mit einem solchen Trumm von Auto? Die Antwort ist einfach: eine gute Figur. Eingeparkt und rangiert wird mit Kameras vorn und hinten. Mit dem Transport von Einkaufstüten und Getränkekisten dürfte es im Q7 keine Probleme geben. Werden die beiden hinteren Sitzreihen umgeklappt, dann steht ein Laderaum von 2.035 Litern zur Verfügung. Bleibt die zweite Sitzreihe stehen, gibt es immer noch 775 Liter Stauraum. Bei voller Bestuhlung schrumpft die Ladekapazität allerdings auf 330 Liter. Wer dabei schweres Ladegut zu transportieren hat, der weiß es zu schätzen, dass man das Heck per Knopfdruck um 70 Millimeter absenken kann.

Einfach gestaltet sich auch der Umgang mit der Anhängerkupplung. Man muss lediglich ein Abdeckteil entfernen, die Kupplung selbst lässt sich elektrisch aus- und einfahren.

Überhaupt fährt der große Audi mit einer Menge elektronischer Innovationen auf. Dazu gehört ACC plus, die automatische Abstandsregelung, die jetzt von null bis 200 km/h arbeitet und im Ernstfall auch vor drohenden Kollisionen warnt. Neu ist der so genannte Side Assist. Über Radarsensoren wird der Raum neben und hinter dem Auto überwacht. Fährt man parallel zu einem anderen Auto, erscheint am Außenspiegel ein Leuchtenband. Setzt man jetzt den Blinker, dann beginnt das Leuchtenband warnend aufzublitzen.

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