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Kripo

Audi AS

  • »Kripo« ist der Autor dieses Themas

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1

Freitag, 23. September 2011, 17:44

Kennt sich jemand mit Fahrrädern richtig gut aus?

Ich brauche MAL den Rat, am besten von jemanden der sich richtig gut auskennt mit Fahhrädern...

Wir wollen 2 neue Räder kaufen und sind schon in vielen Geschäften gewesen. Was haltet Ihr von denen hier:

https://www.boc24.de/produkt/Fahrraeder/…521__11529.html

https://www.boc24.de/produkt/Fahrraeder/…604__11689.html

Beide zusammen für 1070Euro.
Ist das was oder gibt es besseres?

Eventuell wohlen wir auch von dem letzten Fahrrad 2 nehmen, als Herren sowie Damen. Sollte preislich auch ungefähr da liegen. Vielleicht dann 1020Euro für beide.
Wäre das besser?(Technische Ausstattung gesehen)


Einsatzgebiet ist hauptsächlich geteerter Feldweg, MAL mit Kind(also langsamer) und MAL alleine was zügiger.Bin echt am Überlegen ob das ohne Schutzblech und ohne Beleuchtung Sinn macht, gerade im Herbst.


Filou

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2

Freitag, 23. September 2011, 19:18

Hallo,
hmmm......ich würd da eher MAL im Fahrradforum anfragen. :o
Gruß

WAUZZZ4BZ1N

A6-Freunde

3

Freitag, 23. September 2011, 22:20

Ich war MAL fahrradverrückt. Shimano stand MAL für Qualität. Aber sie bauen wohl mittlerweile auch für den Billigsektor. Da bin ich mittlerweile raus. Den Paketpreis für beide Räder finde ich jedoch super und 600 bis 800 Euro für ein Fahrrad durchaus angemessen. Die 150 bis 300 Euro in Supermärkten sind ähnlich zu bewerten wie Billiganbieter bei Autoteilen. Kann gut sein, muss es aber nicht und ist es allzu oft nicht. Und nicht zuletzt kommt es auch auf die Nutzungshäufigkeit an, ob einem ein höherer Preis wert ist.

Den fehlenden Kettenschutz, die fehlenden Schutzbleche um die Räder und das fehlende Licht machen ein Fahrrad genau genommen verkehrsunsicher. Ich hatte mit der Rennleitung jedoch in fast 30 Jahren nie Probleme.

Das zweite Rad hat einen Nabendynamo mit Standlicht. Das ist schon MAL sehr gut. Ich nutze batteriebetriebene Klemm-Lampen. Die lassen sich auch in einer Hüfttasche verstauen.

Den fehlenden Kettenschutz empfinde ich sogar als Vorteil. Denn ein Kettenschutz schützt je nach Ausführung nicht komplett vor einem Hosenbein zwischen Kettenblatt und Kette. Eine Klammer ums Hosenbein oder es hochkrempeln, ist sicherer. Sollte es doch MAL eingeklemmt sein, bekommt man es ohne Kettenschutz besser wieder raus und die Hose bleibt eher unbeschädigt.

Fehlende Schutzbleche werden bei nasser Strecke zur Qual. Du glaubst Gar nicht, wie hoch der Dreck fliegt. Hinten sieht man aus, als könne man nicht an sich halten und der Dreck arbeitet sich mit zunehmender Geschwindigkeit den Rücken hoch. Vorne fliegt der Schmodder die Brust hoch bis über die Kauapparatur hiaus. Dagegen helfen klemmbare Schutzbleche (Schutzplastik hört sich blöd an, ist es aber eher). Diese sind jedoch oft wackelig, verdrehen bei der Fahrt und ruinieren den Lack. Mitnehmen muss man sie zudem irgendwie. Ich persönlich besitze soetwas nicht. Wenn ich MAL durch den Regen muss, muss ich da eben durch. So wie Du es beschreibst, wirst Du bei Deiner Nutzung auch nicht wirklich ein Problem damit bekommen.

Bei den Felgenbremsen sollte man auf Qualität achten. Schlechte oder falsche Bremsklötze haben auf nassen Felgen so gut wie keine Bremswirkung.

Der Sattel sollte hart sein. Weiche Sattel sind nur auf den ersten Sitz bequem. Eine 10 km-Tour kann aber schon den Allerwertesten weit mehr fordern, als ein harter Sattel. Erst recht, wenn das Rad ein paar km drauf hat und der Sattel durch ist. Wem das Steißbein (mein Lieblingsbegriff ersetzt leider die Forensoftware) weh tut, der ist untrainiert!

Federgabeln sollten auch hart sein. Billigteile tauchen gerne mit jedem Pedaltritt ein und dann dreht sich der Komfort ins Negative. Von gefederten Hinterrädern halte ich nichts. Sie machen das Rad im schlechtesten Fall nur instabiler oder gehen ordentlich ins Geld. Und brauchen tun sie nur Spezialisten für Spezialstrecken.

Ob Du ein Fahrrad mit 12,7 kg oder 17,6 kg hast, merkst Du beim Anfahren und bei Steigungen gewaltig!! Und zum Thema Gewicht: Auch den fehlenden Gepäckträger halte ich nicht für einen Nachteil. Mit einem Rucksack auf dem Rücken ist die Gewichtsverteilung viel günstiger und damit das Fahren angenehmer. Den durchgeschwitzten Rücken muss man aber ignorieren können.

Beide Räder haben 28-Zoll-Räder. Das ist auf befestigten Wegen gut. Im gebirgigen Gelände wären 26-Zöller besser.

Ich würde mich für das erste Rad entscheiden. 650 Euro scheint es mir durchaus wert zu sein.

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