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Sonitsch

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Montag, 14. Dezember 2009, 15:18

Bausparvertrag - auflösung?

Halli Hallo :)

unzwar folgendes:

ich habe 2006 zum Start meiner Ausbildung einen Bausparvertrag abgeschlossen. zusätzlich habe ich die Vermögenswirksame Leistungen (VL) beantragt.

seit Juli 2009 ist meine Ausbildung zuende. -Arbeite weiter in diesem Beruf.
seit diesem Jahr habe ich auch keine VL mehr.

Jetzt zu meiner Sache:

Meine Eltern haben 2005 neu gebaut und für mich gleich eine "Wohnung" im neuen Haus errichtet.
D.H ich werde erstmal nicht mehr Neu/um -Bauen.
daher ist der Bausparvertrag in meinen Augen überflüssig.
Kann ich diesen nun vorzeitig auflösen?

sind knappe 2.000 Euro eingezahlt worden. Limit waren 7.500€ glaub ich.

Könnte das Geld ehr zur Einrichtung der Wohnung gebrauchen :o



Mit freundlichen,
Patrick
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2

Montag, 14. Dezember 2009, 15:29

ja du kannst das konto jederzeit auflösen. aber ich glaube du hast im schlimmsten fall eine dreimonatige wartefrist. ist halt auch die frage ob die bank eine abschlagszahlung verlangt.
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Sonitsch

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3

Montag, 14. Dezember 2009, 15:33

Aber in meiner Jetzigen Sit. ist der Vertrag doch ehr sinnlos, oder was meinst du ?

da könnte ich die 50€ doch lieber in etwas anderes Investieren (Altersvorsorge o.Ä) oder?
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4

Montag, 14. Dezember 2009, 15:41

also ich war letzte woche bei meiner bank des vertrauens (wenn es das überhaupt noch gibt) und habe dort ebenfalls einen bausparer abgeschlossen. allerdings über 25.000€. zahle nun jeden monat ein bisschen ein und habe jetzt auch durch ein auslaufendes sparzertifikat schon etwas an startkapital drinn. dann bekommst du vom staat ja noch die wohnungsbauprämie wenn du jährlich 512€ einzahlst.

bedenke, dass der bausparer zu beginn einmal 250€ gekostet hat (wenn auch evtl. nicht dich) und mit ziemlicher sicherheit wird die bank das konto nicht gratis auflösen.

ich würde es weiter laufen lassen und mich dann später über die 7500€ freuen.

es ist derzeit mit die sicherste geldanlage. und diese altersvorsorgen alá riester sind mit vorsicht zu genießen, da du die ersten jahre erst einmal nur gebühren zahlst. wenn du dann evtl. kurzfristig ins ausland gehst und auch dort bleibst (das muss nur österreich oder die niederlande sein) hast du die ganze kohle die du an gebühren berappt hast in den sand gesetzt.
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5

Montag, 14. Dezember 2009, 15:48

gut ich zahl ja mehr als 512 Euro im Jahr ein. habe damals auf 50€ gestockt.
Also empfiehlst du mir, ihn weiter zu machen?
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6

Montag, 14. Dezember 2009, 16:00

ich empfehle Gar nichts :) bin schließlich kein anlageberater. aber mein hausverstand sagt mir, dass es für mich gut war solch einen vertrag abzuschließen.

wenn du das geld brauchst, hilft dir der ganze sparwille nichts. wenn es aber darum geht einen neuen flachbild-tv oder so zu kaufen und dann damit evtl. noch zwei wochen auf malle zu fliegen - dann würde ich das geld doch lieber sparen und mir überlegen ob ich nach den 7500€ nicht gleich weiter auf 25.000€ gehe um damit MAL etwas geld auf der seite zu haben für größere anschaffungen oder auch als erster schritt zur rentenvorsorge.
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Montag, 14. Dezember 2009, 16:44

Ich kann dir sagen wie es bei der LBS geht.
Du kannst deinen Bausparer sofort auflösen, kostet dich dann 2% von der eingezahlten Bausparsumme oder du kündigst und wartest dann bis er zuteilsreif ist.
Das dauert dann ungefähr 3 Monate.

Aber überleg dir das MAL was Cobra geschrieben hat.
Macht echt Sinn, auch wenn er sich dir nicht gleich erschliesst.


MASTER
";Ihre Argumente sind wirklich schwach. Für solche faulen Ausreden müssen Sie sich einen Dümmeren suchen, aber den werden Sie wohl kaum finden";

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Montag, 14. Dezember 2009, 16:45

Lass den laufen du verlierst sonst die Prämie und einen Teil der Zinsen.
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Montag, 14. Dezember 2009, 19:13

Ich persönlich halte aus verschieden Gründen überhaupt nichts von Bausparverträgen,aber da du den ja nun schonmal abgeschlossen hast,mußt du wohl da durch...
Wenn du den jetzt auflöst wirst du weniger zurückbekommen als du eingezahlt hast und mußt Förderungen auch noch wieder zurückzahlen.

VL sind unter bestimmten Verdienstgrenzen doch auch noch zusätzlich steuerlich gefördert.Außer der Wohnungsbauprämie könntest du also auch noch zusätzliche steuerliche Zuschüße bekommen haben.Auch die müßtest du neben der Wohnungsbauprämie wieder zurückzahlen.Ich meine da gibt´s eine Sperre(Mindestlaufzeit)von sieben Jahren oder so...
Wenns nicht arg klemmt würd ich den Vertrag auf jeden Fall laufen lassen.
Ich würd zahlen bis der Vertrag angespart ist und dann aber auch den entsprechenden günstigen Kredit in Anspruch nehmen!Nur wenn man den im Anschluß auch in Anspruch nimmt,macht das Bausparen doch erst Sinn.
Ansonsten ist der Zins doch unter aller Sau....Vom Geld kannst du dann z.B. auch die Wohnung renovieren oder Möbel kaufen-du mußt nicht zwangsläufig ein Haus bauen oder so.
Gruß Christian

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Montag, 14. Dezember 2009, 19:48

tja nur verschuldet man sich dann auch wieder. zwar bei seiner "hausbank" mit der man noch persönlich reden kann, aber man ist doch gebunden.

neben bausparen gibt es eigentlich nicht viel was heute noch etwas asche abwirft und zugleich sicher ist. aktienfonds ist eine sehr sehr sehr heikle angelegenheit und sparkassenzertifikate sind auch unter aller sau verzinst. beim bausparer bekommt man wenigstens noch "etwas" raus... zwar war ich auch negativ überrascht - aber was will man machen. zumindest ist das geld erst einmal gut aufgehoben und kann nicht ausgegeben werden.
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Montag, 14. Dezember 2009, 20:10

Also eine Geldanlage mit z.B. 3 Prozent Verzinsung bei kostenloser Kontoführung zu finden ist doch nicht schwer.Dann hast du wenigstens die Inflation abgedeckt und eine sichere Geldanlage.
Da haste auf jeden Fall mehr bei raus als beim Bausparvertrag bei dem du nur die Zinsen kassieren möchtest.Mit Bausparen als Anlageform verbrennst du Geld,wenn du nicht vorhast den billigen Kredit im Anschluß in Anspruch zu nehmen.
Grund:Der Bausparvertrag kostet erstmal mindestens den ersten Jahresbeitrag an Provisionen und Abschlusskosten.Zusätzlich hast du weitere Kosten über die gesamte Laufzeit wie z.B. die Kontoführung und das "Zwangsabo"für die schöne Zeitung die dir dann regelmäßig zugeschickt wird u.s.w.
Im Endeffekt bekommst du je nach Bausparsumme und Zahldauer teilweise sogar weniger raus als du einbezahlt hast!
Gruß Christian

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Montag, 14. Dezember 2009, 20:26

hmm nein das ist so nicht korrekt. habe das angebot der lbs vor mir liegen. es wird einmal 1% der bausparsumme (in meinem fall 250€) fällig. die zeitung muss man übrigens auch nicht nehmen. meine sparkassenberaterin hat die von sich aus schon rausgestrichen.

und "irgendeine" bank findet sich immer die gute zinsen anbieten. nur ob ich da mein geld liegen haben möchte...

zwar klingen 45,06€ wohnungsbauprämie im jahr nach nicht viel, aber zumindest gibt es vom staat überhaupt was...

kontoführungskosten fallen ebenfalls nicht mehr an, wenn man sein konto online verwaltet - was heute ja schon standard ist...

unterm strich, einmal 250€ gebühr... man bekommt aber vom staat 315€ wieder und eben nochmals zinsen...

also etwas ist am bausparer schon drann.
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13

Montag, 14. Dezember 2009, 20:59

Ich weiß ehrlich gesagt nicht ,was es im Moment für Zinsen auf z.B. das relativ sichere Tagesgeld bei deiner Hausbank gibt,aber dort macht man wenigstens Zinsen AB dem ersten Tag,ist bedeutend flexibler als bei Laufzeitverträgen und man fühlt sich sicher,da das Geld ja bei der Hausbank liegt....die übrigens auch nächste Woche pleite gehen kann...
Aber o.K-wer förderungsberechtigt für VL und Wohnungsbauprämie ist,für den ist ein Bausparvertrag mit realistischer Bausparsumme schon eine einigermaßen gute Anlagemöglichkeit....

Ich persönlich halte nichts vom Bausparen,möchte da aber auch niemanden bekehren...
jedem das seine.. :o
Gruß Christian

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Montag, 14. Dezember 2009, 21:43

@ webersens: Bei den Tagesgeld Geschichten lohnt es aber nur wenn man viel einzahlt zum sparen ist das nicht gedacht.

Und wie gesagt wer dann im anschluß das Dahrlen in ansspruch nimmt bekommt noch Geld geliehen zum süper Zins.
Und was die Sicherheit angeht,falls eine Hausbank pleite geht ist unser Geld nicht weg,sondern zu 100% vom Statt abgesichert
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Montag, 14. Dezember 2009, 22:16

..ja mit dem Tagesgeld hast du natürlich recht-das funzt nicht mit nem Ansparplan...
Aber viele rennomierte(vermeintlich sichere) deutsche Banken bieten eine eingermaßen gute Guthabenverzinsung und kostenlose Kontoführung-vielleicht sogar die Hausbank,wenn man MAL nachfragt.Ansonsten gibts ja auch noch das gute alte Sparbuch...
Als VL i.V.m der Wohnungsbauprämie macht Bausparen ja sogar auch noch einigermaßen Sinn.Aber die meisten fallen schon kurz nach der Ausbildung zumindest aus der VL Förderung raus,da das Einkommen zu hoch wird(siehe TE)

Vielleicht sogar -wenn ich ein einigermaßen festes Finanz- und Zeitfenster habe und z.B. in 10 Jahren ein Grundstück kaufen möchte o.ä.-dann kann Bausparen noch eine relativ gute Anlageform sein.Derzeit bekommt man allerdings ganz normale Hypothekendarlehen schon genauso günstig wie ein Bauspardarlehen-also lohnt sich das zur Zeit auch nicht wirklich.

Aber Bausparen ohne die Absicht den Kredit hinterher in Anspruch zu nehmen verfehlt doch irgendwie seinen Zweck.
Gruß Christian

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16

Montag, 14. Dezember 2009, 23:01

Re: Bausparvertrag - auflösung?

Hallo Patrick,

ich bin gelernter Bankkaufmann. Auch wenn ich seit 10 Jahren nicht mehr als solcher gearbeitet habe und die Vertragsgestaltung sehr variieren kann, kann ich Dir vielleicht doch Tipps geben.

Zunächst: Das angesparte Kapital inkl. der Zinsen bekommst Du jederzeit aus dem Bausparvertrag ausbezahlt. Du musst ihn dazu nicht MAL auflösen.

Haken 1:
Du hat eine Abschlußgebühr gehabt. Das sieht so aus, dass die ersten Raten für die Abschlußgebühr draufgingen. Das schmälert Deine Rendite.

Zitat von »"Sonitsch"«

ich habe 2006 zum Start meiner Ausbildung einen Bausparvertrag abgeschlossen. zusätzlich habe ich die Vermögenswirksame Leistungen (VL) beantragt.

Haken 2:
Ein VL-Vetrag (egal ob Sparbuch, Fonds, Aktien oder Bausparer) läuft sieben Jahre. Die sind bei Dir noch nicht vorbei. Ich vermute MAL, dass Du mit der Steuererklärung die Wohnungsbauprämie beantragt hast. Die müsstest Du bei vorzeitiger Auflösung zurückzahlen.

Unterm Strich wird dadurch nicht viel bei rumkommen. Daher mein Rat: Nicht auflösen!

Zitat von »"Sonitsch"«

seit Juli 2009 ist meine Ausbildung zuende. -Arbeite weiter in diesem Beruf. seit diesem Jahr habe ich auch keine VL mehr.

Wenn Du ihn nicht auflöst, hast Du zwei Möglichkeiten:
1. Ruhen lassen! Heißt, Du zahlst einfach nichts mehr ein, kannst aber auch keine Wohnungsbauprämie mehr beantragen.
2. Mit Deinem Arbeitgeber sprechen, er möchte 40 Euro von Deinem Gehalt als VL auf den Vertrag einzahlen. Wenn Du als Single weniger als 25.600 Euro zu versteuerndes Einkommen (NICHT BRUTTOGEHALT!!!) hast (bei gemeinsam veranlagten Eheleuten max. 51.200 Euro) kannst Du weiterhin Wohnungsbauprämie beantragen und so Deine Rendite steigern.

Zitat von »"Sonitsch"«

Meine Eltern haben 2005 neu gebaut und für mich gleich eine "Wohnung" im neuen Haus errichtet. D.H ich werde erstmal nicht mehr Neu/um -Bauen. daher ist der Bausparvertrag in meinen Augen überflüssig.

Würde ich so pauschal nicht unterschreiben! Ein Bausparvertrag ist etwas langfristiges. In zehn Jahren freust Du Dich vielleicht.

Zitat von »"Sonitsch"«

Kann ich diesen nun vorzeitig auflösen?

Wie gesagt: Ja, aber mit Verlusten!

Zitat von »"Sonitsch"«

sind knappe 2.000 Euro eingezahlt worden.

Eingezahlt oder Kontostand? Denke an die Abschlußgebühr!!! Und die evtl. zurückzuzahlende Wohnungsbauprämie.

Zitat von »"Sonitsch"«

Limit waren 7.500€ glaub ich.

Bausparsumme oder Sparanteil? Üblich sind 50% Sparanteil und 50% als zinsgünstiges Darlehen. 100% sind die Bausparsumme Das Darlehen musst Du nicht in Anspruch nehmen. Daher gibt es auch diverse Varianten. Bei den einen steht im Vordergrund, dass der Bausparvertrag möglichst schnell zuteilungreif wird, bei anderen steht der Spargedanke im Vordergrund, wenn man nicht sicher ist, ob man MAL bauen wird oder eine Eigentumswohnung kaufen wird.

Zitat von »"Sonitsch"«

Könnte das Geld ehr zur Einrichtung der Wohnung gebrauchen :o

Das Darlehen kannst Du nur für fest mit dem Haus/der Wohnung verbundene Dinge hernehmen (auch bei einer Mietwohnung). Also Heizung, Kamin, Kachelofen, Einbauküche, Dach, Wände, Parkett etc. Möbel ist nicht! Da Dein Vertrag aber sowieso noch nicht zuteilungsreif ist, ist das alles Theorie.

Lass Dich nicht verunsichern, ob ein Bausparvertrag sinnvoll ist oder nicht. Soetwas ist von vielen persönlichen Faktoren abhängig. Wer heute baut, wird nicht viel von einem Bausparvertrag haben. Die Hypothekenzinsen sind bereits im Keller.

Aber, wer wenig Geld hat, wird nicht gerade mit Aktien zocken wollen. Da kann ein kleiner Bausparvertrag in 10 Jahren für die Einbauküche sehr willkommen sein. Und wer weiß, wo die Zinsen in 10 oder 20 Jahren sind? Und aus eigener Erfahrung weiß ich, dass sich die Anforderungen ändern. Mit 20 Jahren habe ich auch noch nicht ans bauen gedacht. Mit 35 oder 40 kann das ganz anders aussehen!

Wenn Du 3% Zinsen auf Deinen Bausparvetrag bekommt + Wohnungsbauprämie, ist die Rendite bei kleinen Raten Gar nicht so übel, wenn Du Dir nach 7 Jahren nur den Sparanteil auszahlen lässt.

Daher Laß Dich bei Deiner Bank beraten. Auch bezüglich eines Darlehens für die Wohnung. Laß Dir Beispielrechnungen mitgeben, berate Dich in der Familie und entscheide Dich ein paar Tage später.

Darniel

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Mittwoch, 16. Dezember 2009, 11:50

Bausparverträge sind kaum noch zeitgemäß. Google MAL nach "Bausparbluff" bzw. suche MAL in der Mediathek der ARD nach den Beiträgen der letzten zwei, drei Jahre.

Was viele nicht wissen: Ein BSV ist keinen Deut besser als ein Sparkassenzertifikat, eine Bankanleihe oder bei den Lehman Brothers investiertes Geld. Die Einlagensicherung greift nicht für Bausparveträge. Die Bausparkasse darf die Auszahlung Deines Guthabens lange Monate hinauszögern. Um genau zu sein 99 Jahre, wenn "60% der liquiden Mittel nicht für die Rückzahlung aller Ansprüche der Bausparer zu diesem Zeitpunkt ausreichen". Steht so oder ähnlich in jedem Bausparkleingedruckten. Auch etwa ein bereits zugesagtes Darlehen darf lange verzögert werden. In meinem Kundenkreis sind daran drei bestehende Baufinanzierung gescheitert, weil statt des erwarteten Bauspardarlehens eine sogenannte "Zwischenfinanzierung" (auch von der Bausparkasse!!!) genutzt werden musste. Nur zu fast doppeltem Zinssatz...

Aber nicht nur die Auszahlung meines Bausparguthabens kann ewig verzögert werden, auch bei Insolvenz einer BSK schaue ich in die Luft. Ein Bausparguthaben ist kein Sondervermögen, wie etwa Aktien (die in diesen Fällen auch kaum eine Alternative sind) oder Fonds, sondern fällt ganz normal in die Insolvenzmasse der BSK.

Die Verzinsung der meisten aktuellen BSV liegt bei deutlich unter 2% vor Kosten, also unter dem langfristigen durchschnittlichen Inflationssatz. Herzlichen Glückwunsch.
Und was habe ich davon, wenn ich nach sieben Jahren einhundertzehn Euro mehr im Vertrag habe, als ich eingezahlt habe? Die Arbeitnehmerzulage, die in manch anderen Anlageformen übrigens doppelt so hoch ist, bekommen nur niedrige Einkommensschichten (etwa Azubis oder Halbtagsbeschäftigte), die Wohnungsbauprämie ist bei aktuellen Verträgen zweckgebunden.

Die Weiterbesparung eines alten Vertrages mit höheren Zinsen kann hingegen in einigen Fällen interessant sein, vor allem wenn keine laufenden Kosten anfallen. Hierzu würde ich einfach das Auszahlungsergebnis in einen Zinseszinsrechner eingeben, und schauen was unter dem Strich für mich überbleibt.

Insgesamt würde ich Bausparverträge heute niemandem mehr empfehlen wollen, vor allem die neubeworbenen Riesterbausparverträge, die alle Nachteile der normalen Bausparveträge mit einigen Nachteilen der Riesterrente kombinieren. Nur verkaufen Bausparkassen neben Immobilien hauptsächlich Bausparverträge. Von dort ist eine aufgeklärte Beratung also eher nicht zu erwarten.

Ich hoffe niemandem auf die Füße getreten zu sein.
Ein durchschnittlicher Angestellter bekommt im Jahr 2009 ganze 850 € Rente, ... brutto. Na, da macht man doch erst mal ein Faß auf, oder?! - Und dann kündigt man am besten auch gleich seine Wohnung und zieht in das Faß. Volker Pispers, 2009 | A6 4B Avant 2.8 quattro LPG 305tkm, Omega A Caravan 2.0i LPG 455 tkm, 500SE W126 452tkm, 320i Cabrio E30 350tkm, T4 2.5 TDI, T4 2.4D, T3 1.6TD, T3 1.6D Doka

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Mittwoch, 16. Dezember 2009, 12:26

Bravo-genau meine Meinung-nur vielleicht etwas professioneller formuliert...
Gruß Christian

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Mittwoch, 16. Dezember 2009, 12:48

mir geht es vorallem darum, das ich geld auf der seite habe was ich nicht ohne weiteres ausgeben kann. ich kenne mich dafür zu gut...

wer geld machen will sollte jetzt bei einer japanischen bank 1.000.000€ kredit aufnehmen und sich dann damit in deutschland bundesschatzbriefe mit einer verzinsung von ca. 3% zulegen. da der tilgungssatz in japan sehr gering ist (müsste irgendwo weit unter 1% liegen) kann sich ja jeder selbst errechnen was dabei rauskommt... war ein tipp von unserem wirtschaftslehrer ;)
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Donnerstag, 17. Dezember 2009, 20:11

Also ich selbst habe erst kürzlich einen Bausparvertrag abgeschlossen mit dem Hintergrund die Wohnungsbauprämie zu nutzen um schonmal etwas Vermögen aufzubauen. Da ich unter 25 Jahren alt bin, ist der Verwendungszweck des Dahrlehens auch nicht zweckgebunden.
Pauschal BSV zu verteufeln, halte ich nicht für richtig. Je nachdem was man damit bezweckt, kann es auch sinnvoll sein bzw. den Alternativen ebenbürtig. Aber es gibt sicher auch genügend Fälle, in denen ein BSV nicht das Mittel der Wahl ist.

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