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Kermit

Anfänger

  • »Kermit« ist der Autor dieses Themas

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Sonntag, 24. Juli 2016, 17:48

Motor ruckelt Nockenwellensensor defekt ?

Hallo zusammen,

ich bin seit heute neu im Forum und muss mich erst einmal hier zurecht finden.

Ich habe seit geraumer Zeit mit meinem A6 Avant, genauer gesagt mit dem Motor. Ich habe den Wagen vor ca. fünf Jahren auf Autogas (Prins - Anlage) umrüsten lassen.
Ca. 1,5 -2 Jahre ging alles gut. Der Verbrauch mit Autogas lag immer bei verträglichen 11-12 Liter Gas.

Nach dem tanken an einer freien Gastankstelle im Osten der Republik fing das Theater an. Die gelbe Motorkontrolleuchte leuchtete das erste mal.
Nach dem (kostenfreien) auslesen und löschen des Fehlerspeichers bei einem VW/Audi Händler auf der Insel Usedom war für kurze Zeit alles in Ordnung. Die Fehlermeldung lautete Defekt der Lambdasonde.
Ich bin dann wieder auf Gas weitergefahren. Nach ca. 50 KM ging die Lampe wieder an. Nachdem ich dann eine längere Zeit auf Benzin umgeschaltet habe, ging die Kontrolleuchte wieder von selber aus.


Bei wiedereinschalten / umschalten auf Gas ging die Motorkontrolleuchte aber auch wieder an


Die Lambdasonde wurde dann nach Rückkehr aus dem Urlaub ausgewechselt. Wieder war für eine gewisse Zeit Ruhe.


Bei wiederholtem Auslesen des Fehlerspeichers war dann die Meldung, dass hinter dem Kat das Gemisch zu mager sei Fehlermeldung P2098
(Der Code P2098, hinter dem
Katalysator Kraftstoff-Trimm-System zu mager auf Bank 2 einfach übersetzt zu
einem mageren (zu viel Luft und nicht genügend Treibstoff) Zustand der PCM
durch die Signale von den Sauerstoffsensoren erkannt )Dann wurde alle 6 Zündspulen ausgetauscht, wieder war für kurze Zeit die Welt in Ordnung, der Wagen lief ohne Fehlermeldungen (wie gesagt für eine kurze Zeit)
Seit kurzem läuft der Motor wie ein Sack Nüsse. Im Stand läuft er rund und ruhig, sobald ich aber Gas gebe (im Benzinbetrieb, Gas geht gar nicht mehr) ruckelt es ganz fürchterlich. Das Auto fährt zwar noch aber ich habe Angst den Wagen zu bewegen.


Die Vermutung einer Autowerkstatt liegt bei einem Defekt der Nockenwellensteuerung da zwischenzeitlich auf dem Diagnosegerät auch schon die Fehlermeldung P0011 Nockenwellenststellung . einlasseitig /links/vorne /Zylinderreihe 1 übermäßige Verstellung in Richtung früh)


Wenn es der vermutete Defekt ist , muss nach Aussage der Werkstatt der ganze Motor samt Getriebe ausgebaut werden und die Steuerketten erneuert werden.
Kosten zwischen 3000 und 5000 EUR.
Da der Wagen schon > 200.000 KM auf dem "Buckel" hat stellt sich mir die Frage : Lohnt sich der Aufwand ?
Besteht evtl. die Möglichkeit, dass es nur der Nockenwellensensor defekt ist ?
Hat der Motor überhaupt so etwas wie einen Nockenwellensensor ?


Falls Ja, welche Kosten könnten für einen Wechsel des Nockenwellensensors entstehen ?


Langsam fängst an teuer zu werden un vor allem an zu nerven. Ich bin beruflich auf de Wagen angewiesen.


Hat jemand von euch evtl. eine Lösung anzubieten oder kennt die beschriebene Symptomatik ?


Für die Antwort schon einmal vielen Dank im Voraus


Gruß
Kermit :sick:


P.S. falls ich in der falsche Rubrik gelandet sein sollte, bitte ich dies zu entschuldigen (wie oben geschrieben , neu im Forum)


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Montag, 25. Juli 2016, 08:38

Hallo,

hast du schon den Luftmassenmesser überprüft?, der kann auch Gemischprobleme und Folgefehler produzieren.

Um die Nockenwellenverstellung samt Kette und Spanner zu tauschen kann der Motor und das Getriebe drin bleiben, ausgebaut werden laut Rep-Leitfaden nur Zylinderkopfhaube und die Steuerkettenabdeckung der betreffenden Seite. Den Rest kann man so rausfummeln, angenehm ist es bestimmt nicht, aber Motor und Getriebe ausbauen ist sicher nicht kürzer.

Gruß

CrisisX

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Sonntag, 25. September 2016, 10:24

Sicher das der Motor nicht raus muss? Sind Ketten bei dem vorne oder hinten?
Hallo,

hast du schon den Luftmassenmesser überprüft?, der kann auch Gemischprobleme und Folgefehler produzieren.

Um die Nockenwellenverstellung samt Kette und Spanner zu tauschen kann der Motor und das Getriebe drin bleiben, ausgebaut werden laut Rep-Leitfaden nur Zylinderkopfhaube und die Steuerkettenabdeckung der betreffenden Seite. Den Rest kann man so rausfummeln, angenehm ist es bestimmt nicht, aber Motor und Getriebe ausbauen ist sicher nicht kürzer.

Gruß

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Sonntag, 25. September 2016, 20:13

Moin,

Ketten sind hinten, für die oberen Abdeckungen an den Köpfen muss nichts großes raus, für die untere muss das Getriebe raus, aber der Motor jedenfalls bei keiner.

Gruß