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Einstein

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Dienstag, 18. November 2014, 16:12

Motor richtig einfahren

Hallo Gemeinde,
mich würde mal interessieren wie man aktuell Diesel Motoren einfährt?
Gibt es neue Erkenntnisse, Berichte ect. ?
Bekomme demnächst ein 2l Diesel (MKB: CFGC) mit 6G-DSG. Da der neu ist, soll der natürlich sachte eingefahren werden.
Hoffe es kann mir jemand helfen.

Gruß
Einstein
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audi quattro 1998

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Dienstag, 18. November 2014, 16:33

Nun ja nicht wirklich neues, aber eben mit Vorsicht das Ganze. Denn die Kolbenringe und Zylinderlaufbahnen sind zu Beginn nach wie vor nicht perfekt aufeinander eingeschliffen. Jenes passiert auf den ersten Kilometern Deines Motorlebens. Wenn Du gleich von Anfang Deinem Triebwerk alles abverlangt, oder mit hoher Last bis an den roten Bereich des Drehzahlmessersdrehst, sorgt das für einen höheren Verschleiß. Dies wird sich viele Kilometer später in Form von Schäden äußern. Somit auf den ersten 1000 Kilometern Vollgas und hohe Drehzahlen vermeiden.

Aber auch möglichst konstante Drehzahlen sind nicht zu empfehlen. Damit sich aneinander reibende Teile aufeinander einspielen können, brauchen sie wechselnde Bedingungen. Der Motor soll quasi langsam an die verschiedenen Lastzustände gewöhnt werden. Eine kurvige und hügelige Landstraße ist das ideale Terrain, um eines Auto schonend einzufahren. Daher liege ich schon mal günstig zum einfahren ;-)

Durch diese Fahrweise lässt sich auch der Ölverbrauch in der Anfangszeit reduzieren und Ablagerungen von Verbrennungsrückständen zum Beispiel an den Ventilen vermeiden. Nach rund 1000 Kilometern kannst Du dann die Drehzahl und Last stetig steigern. Laufbahnen und Kolben sind eingeschliffen und Deine Dicker ist bereit für ein langes Motorleben.

Alfa156

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Dienstag, 18. November 2014, 17:15

Da gibt es wahrscheinlich keine 100% Aussagen und man darf nicht immer alles für bare Münze nehmen. Wie quattro1989 schon schrieb. Vorsicht aber nicht über schonen

Wie geschmiert | Technology Review

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Lewismaster

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Dienstag, 18. November 2014, 17:53

Da gibts was zu lesen drüber

> :link:
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Rumpel

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Dienstag, 18. November 2014, 19:03

Ein ganz anderer Ansatz zum Thema "Einfahren" findet sich HIER!

Allerdings weiss ich nicht, ob ich das bei einem neuen Motor wirklich übers Herz bringen würde, wenngleich die Begründung logisch klingt.

audi quattro 1998

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Dienstag, 18. November 2014, 19:40

Allerdings weiss ich nicht, ob ich das bei einem neuen Motor wirklich übers Herz bringen würde, wenngleich die Begründung logisch klingt.

so ist es, daher denke ich war das nicht falsch/schlecht beschrieben (siehe Zitat)
Aber auch möglichst konstante Drehzahlen sind nicht zu empfehlen. Damit sich aneinander reibende Teile aufeinander einspielen können, brauchen sie wechselnde Bedingungen.


Bratschlauch

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Donnerstag, 20. November 2014, 14:03

Man braucht nix mehr Einfahren, manche Leute machen daraus ja direkt ne Wissenschaft... :rolleyes:
Einfach ganz normal fahren und vielleicht nicht gleich Dauervollgas, mehr nicht. Alles andere ist Quatsch und beruhigt höchstens das Gewissen, und zu vorsichtig und untertourig "Einfahren" ist auch nicht gerade gut.

Lewismaster

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Donnerstag, 20. November 2014, 14:59

Bei einigen Autoherstellern sind die Motoren vor dem Einbau schon etliche Minuten bei bestimmten Drehzahlen "gequält" worden. Daher denke ich jetzt mal für mich selbst.. einfahren würde ich (m)einen Neuwagen wohl nicht mehr. Aber wer einen Neuwagen sein eigen nennt, so denke ich, wird anfänglich evtl. eh etwas vorsichtiger damit umgehen und einen "härteren" Einsatz eher vermeiden. Zumal man ggf. mit dem neuen Gefährt eh noch nicht so vertraut ist.

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Freitag, 21. November 2014, 16:56

Hallo zusammen,
na da gehen ja die Meinungen auseinander.
Meiner Meinung nach wäre es sicherlich gut den Motor langsam einzufahren, jedoch nicht zu untertourig.
Die Toleranzen sind heute nicht mehr so groß wie früher. Deshalb glaube ich, dass wenn man den Motor zu untertourig einfährt, dass er sich das quasi merkt und nicht mehr die Leistung entfaltet für die er gedacht ist.
Da der Wagen in Wolfsburg geholt wird und 500km Autobahn zu fahren sind, bleibt mir fast nichts anderes übrig als den Motor auf der BAB einzufahren.
Jedoch überlege ich wie man das am Besten anstellt.
Zu untertourig - nein
zu hochtourig - nein
gleichmäßige Drehzahl - nein
Würde sagen mal so und mal so. Man könnte ja die ersten 50km bis 100km im mittleren Drehzahlbereich fahren, dann niedertourig und dann hochtourig.
Was meint ihr?
Gruß
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Sonntag, 23. November 2014, 20:20

oder den mittlerein teil nich auf der BAB sondern auf der Landstraße fahren? Da haste ja durch die Städte, Dörfer und Kurven wechselnde Geschwindigkeiten

Hubbel

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Montag, 24. November 2014, 05:54

Ein Geschäftsfreund kauft alle drei Jahre einen Neuwagen (C-Klasse, Audi 4) und gibt die mit knapp 300tkm wieder ab. Er holt die Autos ab, fährt auf die AB und gibt Vollgas, da dann meistens schon wieder irgend ein Termin, weit entfernt anliegt. Keines seiner Autos hat jemals Probleme in den vielen Jahren gemacht.
Wer tot ist, der merkt das selber nicht - nur für die Anderen ist es schwer. Genauso ist das leider auch, wenn jemand blöd ist.

Bratschlauch

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Montag, 24. November 2014, 10:24

Ja, hab sowas auch schon gehört. In einem anderen Forum war jemand, der hatte beruflich mit Versuchsfahrzeugen zu tun. Die wurden nie warmgefahren oder ähnliches, immer nur Vollgas. Selbst bei Minusgraden. Gab nie auffällig viele Probleme, auch bei höheren Laufleistungen nicht.