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low_quattro

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Sonntag, 25. Oktober 2015, 17:17

Mögliche Felgengrößen am A6 4F Allroad quattro

Guten Abend,

da ich nun nach meinem A6 4B Avant quattro (verkauft vor ca. 1,5 Jahren) seit 1 Woche nun ein neues Alltagsauto für meine Frau gefunden habe, bin ich nun schon wieder am Planen für den Sommer. Original ist noch nie ein Ding gewesen, aber bitte wenn schon dann OEM++.

Ist ein Audi A6 4F Avant Allroad quattro 3.0TDI. Hat ja AAS Serie.

Leider habe ich keinerlei direkte Infos zu möglichen Felgen/Reifenbreiten auf einem Allroad 4F gefunden, meist nur normale 4F, evtl. auch mal sogar einer mit AAS. Daher habe ich diesen Thread eröffnet, da ich vermute, dass sich die mögliche Radbdeckung ähnlich wie bei 4B oder 4G Allroad etwas anders verhält als beim normalen 4F.

Ich würde mich also freuen, gerade in Hinblick auf 20" ein paar Infos und/oder Bilder hier sehen zu können. Besonders in Richtung 9x20 ET 26 (RS5 Rotoren), 9,5x20 ET36 (RS6 4F Tripple-Speiche), usw. und natürlich einem dementsprechenden Reifen. Mal von der recht hohen Achslast (vorne/hinten 1300kg) mal abgsehen, kommen für den Alltag/Frau sowieso keine Tuninggrößen a la 235/30 oder 245/30 in Frage. Gerade bei 9,5J darf es also erst recht gerne mal ein 265/30 sein.

Auch Info zur notwendigen Tieferlegung (um durch den erhöhten Negativsturz vorne mehr Radabdeckung zu erhalten) wären Top, da ich mit dem AAS noch keinerlei Erfrahrung habe, da ich normalerweise "richtige" Tieferlegungsluft einbaue :)
Greetz
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Montag, 4. Januar 2016, 14:36

hey servus und noch glückwunsch zum allraod :)

ich würde mich deinen Fragen anschließen ... ganz besonders auf die Rotor-Felgen vom RS5 bin ich scharf - hast du da denn schon Antworten von anderen Allroadfahrern erhalten?
lg Martin

MT1

König

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Dienstag, 5. Januar 2016, 06:51

Die RS5 Felgen kannst du vergessen, Traglast reicht nicht aus. Reifen bei 20" müssen es auch andere sein. Der Allroad hat andere Größen als der normale A6, z.B. 265/35R20 zu 265/30R20.
Da es sehr förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein.
-- Voltaire

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Dienstag, 5. Januar 2016, 14:12

Ja das weiß ich ... Es bestehe aber die Möglichkeit zur einzelabnahme und ablasten lassen.

low_quattro

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Freitag, 8. Januar 2016, 17:30

Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Felgentraglast von einem RS5 nicht auch um die 650kg hat bei einem 4.2 V8 und quattro.

Reifentraglast mit 94 bei einem 265/30R20 reicht doch aus und zieht sich bei 9J auch ganz gut. Zumindest bei einem Conti SportContact 2. Habe derzeit 9x20" S-Line, bin mir aber noch unschlüssig ob die bleiben für den Sommer.
Greetz
dOm

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Samstag, 9. Januar 2016, 08:14

Darfst du die so fahren? Glaub du darfst doch mindestens 98 y fahren oder?
Möchte sagen das hab ich mal irgendwo gelesen


low_quattro

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Samstag, 9. Januar 2016, 16:42

Zunächst noch was zum oben erwähnten Thema "Einzelabnahme" und "Ablastung":

Es ist leider ein Irrglaube, dass enorme, grundlegende Abweichungen von Vorraussetzungen für eine normale 19.3 Änderungsabnahme "einfach" durch eine Einzelabnahme ersetzt werden kann. Dafür sind die gleichen technischen Bedingungen zu erfüllen hinsichtlich Kräfte, usw. Es können lediglich z.B. im Teilegutachten nicht geprüfte Reifen "einzeln" begutachten werden hinsichtlich Abrollumfang, Freigängigkeit, usw.
Alles andere über die tatsächlich vorhandenen, physikalischen Grenzen hinaus "eingetragene" ist nicht nur geschmiert, sondern unter Umständen auch lebensgefährlich (Spielraum ist ok, aber man darfs einfach nicht übertreiben).

Eine Ablastung ist technisch gesehen kein Problem, wenn man die tatsächlichen Belastungen kennt. Und diese sind (um in einem Kostenrahmen zu bleiben) nur an der Hinterachse möglich. Dabei wird die Achlast durch Reduzierung der Zuladung verringert. Damit ist weniger Reifentraglast notwendig und gut ist. Entweder durch reines Ablesen und der Änderung der Angaben im Fahrzeugschein, oder durch Wiegen der Hinterachse bei Nennbeladung/Belastung, was in der Praxis eher selten vorkommt.

Die Vorderachse ist aus einem entscheidenden Grund heikel bzgl. Ablastung:
Die dynamische Achslastverlagerung beim Bremsen erhöht für die Zeit der Verzögerung die Radlast enorm. Ist dann u.U. schon in statischen Fahrbetrieb die Traglast an ihren Belastungsgrenzen (auch durch viel Negativsturz, geringer Luftdruck, viel "Stretch", usw.) kann der Reifen bei einer längeren Vollbremsung Versagen oder zumindest Schäden nehmen.
Man kann diese Verlagerung berechnen, ist aber aufwändig und macht auch keiner.
Diese Verlagerung ist an der Hinterachse sogar negativ (im positiven Sinne) beim Bremsen. Beschleunigung kann vernachlässigt werden.

Zum TI94:
Mein Allroad hat 1305kg Achlast vorne und hinten. Das sind 652,5kg pro Reifen/Felge.

650kg wären 93, der 94er hat sogar 670kg. Wäre also voll drin. Allenfalls die Abschläge bzgl. Vmax & Sturz könnte man noch berücksichtigen. Das muss aber jeder selber wissen.

Daher nicht auf "Gehörtes" verlassen sondern einfach kurz nachsehen und selbst ausrechnen, das geht ja im Kopf. TI-Tabelle gibt's überall online.
Greetz
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Sonntag, 10. Januar 2016, 10:41

Danke dir für die umfangreiche Auskunft.
Also ich glaub bei den rotoren glaub ich waren es nicht viel was abgelastet werden muss.
20 kg insgesamt. So ganz genau weiß ich das nicht mehr.
Bei den rs5 rotoren find ich diese concave Form halt sehr geil.
Gibt's originale Alternativen ?
Was hast du sonst so vor mit deinem allroad? Auf dem Foto wirkt er sehr tief.

MT1

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Montag, 11. Januar 2016, 04:52

Die RS5 Rotorfelge hat 650 kg Traglast, Achse somit 1300 kg. Wenn man also eine Achslast von 1305 kg hat, passt das nicht. Ablasten wäre eine Möglichkeit. Dann kannst du auch Reifen mit Index 93 nehmen.
Aber bitte beachten, wenn AHK dann ist Achslast hinten höher, Stützlast!
Da es sehr förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein.
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Montag, 11. Januar 2016, 15:03

Dann hat sich das schon geschissen

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Donnerstag, 14. Januar 2016, 19:30

Also die 5kg Unterschied sind schon wieder kein Problem, weil die alleine durch die in der StVZO gültigen Toleranzen abgedeckt wären. Rein technisch würde ich das auch locker vertreten können. Zumal die Achslast ja für ein voll ausgeladenes Fahrzeug gilt. Das ist bei uns alleine schon wegen der leichteren Kinder (deren geringere Last sich entsprechend der Schwerpunktlage ja auch wieder auf die Vorderachse auswirken) kein Problem.

Das mit der Stützlast durch eine AHK (haben keine) ist im Prinzip egal. Die maximale Achslast von 1305kg ist und bleibt die maximale Achslast. Dass sich die tatsächliche Achslast dadurch ändert ist natürlich klar, das muss man allerdings erst dann berücksichtigen wenn man sowieso schon an die Zuladungsgrenze stößt. Da muss dann u.U. einer zu Hause bleiben, wenn es unbedingt vollbepackt inkl. Anhänger in den Urlaub gehen muss ;)

Leider finde ich für die RS5 Rotor Felgen keine Traglastbescheinigung. 93er TI brauche ich nicht, da ich nicht schmaleres als 265/30 20 fahren möchte wegen dem Restkomfort. Viele werden darüber lachen von "Komfort" zu sprechen, aber ich bin schon etliche Größen gefahren auch in 20", da gibt es himmelweite Unterschiede. Mehr/breiter/höher beim Reifen möchte ich aber auch nicht fahren, da dann einfach die schöne Optik verloren geht. Auf meinen jetztigen S-Line 9x20 ziehen sich die montierten 265/30 20 Conti Sport Contact optisch wirklich akzeptabel, obwohl ich sonst krassere Kombinationen fahre (mein Feierabend-A3 hat 215/35 auf 9x19).

Da der Allroad das Alltags- bzw. Familienfahrzeug für meine Frau samt Kindern ist, werden sich die Änderungen in Grenzen halten. Felgen eben, diverse Kleinigkeiten (4G-Schaltknauf ist schon, anderen Lenkrad soll noch, USB-Interface, paar weitere Details), Fahrwerk tiefer soweit dann noch fahrbar. Fest geplant ist allerdings, dass sobald größere Probleme mit dem AAS auftreten das Zeug rausfliegt und direkt ein Airride reinkommt. Ist ja kein Problem für mich ;)
Greetz
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Freitag, 15. Januar 2016, 05:43

@low_quattro
Bei AHK hast du eine erhöhte Achslast im Fahrzeigschein eingetragen. Schau mal weiter unten. Ist bei mir auch so. Damit stimmen die Achlastwerte oben nicht mehr.
Aber mach wie du denkst und verbau die Rotorfelgen vom RS5 :thumbup: . Wird schon passen!
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Freitag, 15. Januar 2016, 08:22

Sorry fürs Klugscheißen, aber dann zeig mir doch mal deinen Fahrzeugschein. Wenn unser Berufstand diese Fzg-Gegebenheiten nicht weiß, dann niemand ;) Wenn das so ist, dann ist das aber nicht der Usus. Die oben angegebenen Achslastwerte sind die verbindlichen. Für geänderte Vorraussetzungen (z.B: bei Ablastung) im übrigen auch nur die unter 7.1/7.2, da die technischen Achslasten (die im Rahmen der Typgenehmigung ermitteln/festelegt wurden) sich ohne technische Änderungen nicht ändern.

Die Überlegung ist auch ganz einfach. Wieso solte die Stützlast des Anhängers andere Auswirkungen auf die Achslast haben, also z.B. die Beladung im Kofferraum. Dass die Belastung "weiter hinten" statt findet ist für die Achslast egal, solange die Karosseriesteifigkeit durch das erhöhte Biegemoment das abkann (was es muss, sonst wäre keine AHK zulässig).

Was ich mir vorstellen könnte:
Deine AHK war nicht werksseitig montiert (es gibt leider genug Händler die einem Kunden den Preis für eine werksseitige AHK berechnen, dann aber vor Auslieferung eine Westfalia-Zubehör AHK verbauen um nochmal zu verdienen) und wurde im nachhinein sogar "eingetragen" (was gar lange nicht mehr Pflciht ist, da bauartgenehmigungspflichiges Teil) und daher im Nachhinein eine angepasste Achslast (wahrscheinlich bisherige Achslast - Stütz = neue Achslast) damit es sich wieder ausgleicht. Im Prinzip wurde dadurch deine Nutzlast nur um die Stützlast verringert. Nichts anderes muss jemand tun, der sein Fahrzeug beläd UND den Anhänger nutzen will.
Greetz
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Freitag, 15. Januar 2016, 09:00

Also bei mir steht auch im Fahrzeugschein bei der Nummer 22, dass im Anhängebetrieb die zulässige Gesamtmasse des Fahrzeugs 10kg über der aus F.1 und F.2 liegen darf und die zulässige Achslast hinten darf 50kg über der aus 7.2 und 8.2 liegen.

Ist doch auch klar, die Achslasten in 7.1 und 7.2 müssen die maximale Achslast auch bei der Maximalgeschwindigkeit aushalten, da man aber mit Hänger maximal 100km/h fahren darf, kann man dann eben auch 50kg mehr drauf packen, ohne dass die Achse bricht oder die Fahrstabilität beeinträchtigt wird. Statisch kann man bestimmt auch 2 Tonnen auf jede Achse laden ohne, dass was kaputt geht, sobald man fährt sieht die Sache halt ganz anders aus, weil die dynamischen Belastungen deutlich höhrer sind.

Gruß

low_quattro

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Freitag, 15. Januar 2016, 10:30

Es gibt immer Ausreiser/Einzelfälle und mag technisch ja auch i:o. sein, aber gerade die Tatsache mit den 10kg ist in meinen Augen wieder irgendein Marketinggrund der bei der Typgenehmigung mit beantragt wurde. In irgendeiner Kombination wäre dann dieser A6 Typ für eine bestimmte Käufergruppe uninteressant (das hängt meist mit führerscheinrechtlichen Geschichten zusammen, weil z.B. ein Landwirt dann seinen 2,5t Anhänger nicht dranhängen kann, usw., ist jetzt nur ein Beispiel bitte nicht auf die Zahlen festnageln).
Und die Tatsache, dass man mit Anhänger die Achslast hinten um 50kg überschreiten darf ist auch mit vorsicht zu genießen. Die Stützlast darf nicht um zGG hinzugerechnet werden, die muss ja quasi beinhaltet sein. Das heißt wenn du dein Fahrzeug so belädst, dass du genau alles ausgereizt hast (je nach Gewichtsverteilung, der Einfachheit halber: 7.1: 1305kg, 7.2: 1305kg, F.1=2610 kg) dann würftest du lt. Ziffer 22 im Anhängerbetrieb sogar ein zGG/F.1 von 2620kg haben dürfen. und die Achslast hinten darf sogar bei 1355kg liegen. Das ist aber falsch, weil du dann ja bereits 40kg über dem maximal (lt. deiner ZBi im Anhängerbetrieb) zulässigen Gesamtgewicht liegst.
Das heißt du müsstest deine Zuladung auf der Hinterachse um 40kg durch Entladen aus dem Kofferraum reduzieren und damit wärst du wieder bei zumindest 1315kg Hinterachslast. Das ist für viele augenscheinlich genauso "klar" wie die Kombinationsmöglichkeit eines Fahrzeuges mit einem 100km/hAnhänger für den 100km/h-Betrieb.

Vergesst übrigens nicht bei Euren Maximalbeladungs-Anhängerfahrten eure Radlastwaage mitzunehmen, gell? :lol:

Netter Exkurs in die zulassungsrechtlichen Aspekte. Nichts destotrotz werde ich mich mal um eine 9x20 ET26 Rotor zum Testen bemühen. Und eine Anhängerkupplung ist sowieso nicht vorhanden ;)
Greetz
dOm


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Samstag, 16. Januar 2016, 00:21

:thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: :thumbup: Oh da bin ich mal gespannt und bitte dann um ein Review

low_quattro

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Donnerstag, 28. April 2016, 16:43

So damit der Thread auch absschließend etwas Inhalt hat, hier mal ein Bild.

Sind jetzt 9x20ET26 RS5 Rotor mit 265/30 20 Conti SportContact 3. Erste leichte Tiefganganpassung hat stattgefunden (wenige mm), möchte aber noch deutlich weiter runter. Passen sehr gut drunter, schließen optimal ab. War die richtige Entscheidung für unseren Allroad.


Greetz
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