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a6riot

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Samstag, 13. August 2016, 08:43

Rückruf Stickoxidwerte

Hey Leute!

Ich habe die Tage einen Brief von Porsch Austria bekommen.

Demnach soll ich laut Brief und Aussage meines Freundlichen eine neue Software verpasste bekommen.
Sollte ich dies nich akzeptierun so wird das im System vermerkt, so die Auskunft oO

Sollte ich mit der Software unzufrieden sein, so kann ich nicht auf die Vorversion zurück flashen.

Es haben sich mir doch ein paar Fragen aufgetan.

Ersten erlischt die Betriebserlaubnis wenn ich das Update verweigere.
Zweiten hat von euch schon jemand das Update machen lassen und kann mit verraten wie sich der Wagen danach verhält, z.B.: Durchzug, Verbrauch, Beschleunigung etc.

Danke schonmal im Voraus !

MfG

Ps: Und nein ich hab mit der Suchfunktion nix adäquates finden können :|

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bratislova (06.09.2016)


Gibson_mv6

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Samstag, 13. August 2016, 08:57

Also ein Bekannter von mir Hat seinen A4 updaten lassen BJ2014 ist zwar Der 2.0 Tdi mit 177 PS aber er sagt das er Nicht mehr so Geht wie Früher und der Hammer ist sein Wagen Braucht jetzt 1 liter mehr Treibstoff :cursing: :cursing: :cursing: :cursing: :cursing: :cursing:

bratislova

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Dienstag, 6. September 2016, 14:26

Um die EG Nummer und Erhaltung der bisherigen Schadstoffklasse wird es wahrscheinlich im Detail gehen.

Im Prinzip kann die Betriebserlaubnis erlöschen, da der Hersteller die Vorgabe machen kann, dass um die Konformität einzuhalten, die Software upgedatet werden muss (Revision). Die Konformität als auch die EG-Nummer sind für die Erteilung der Zulassung relevant, da damit nachgewiesen wird, dass das Fahrzeug gemäß den Normen, Richtlinien, Bauvorschriften, usw. hergestellt worden ist und damit alle vorgegeben Kriterien erfüllt. Du kannst das Update zwar verweigern ändert aber nichts an der Umsetzung der Revision. Wird die Revision nicht durchgeführt, entspricht das Auto nicht mehr, was du laut vom Hersteller vorgegebener Konformität eigentlich auf deinem Fahrzeugbrief stehen haben solltest. Aus dem Fahrzeugbrief leitet sich der Fahrzeugschein ab. Wird im System deine Verweigerung erfasst, bekommst du noch einen Brief und später unter Umständen eine Aufforderung zur Stilllegung oder zur Nachzahlung der KFZ Steuer.

Audi ist in der Bringeschuld, sie müssen dir ggf. dann auch nachweisen und belegen (zum Beispiel in Form von Prüfstandsmessungen oder vergleichbar) das du keinen Nachteil hast. Du must allerdings Audi die Möglichkeit geben nachzubessern. Kann Audi das nicht, dann besteht das Recht zur Wandlung, Schadensersatz, usw. Daher würde ich Audi bitten sie sollen einen vorher zu nachher Vergleich auf dem Prüfstand durchführen.

Wenn Audi dir belegt, dass das Update keinen Einfluss hat, dann musst du durch Messungen belegen das dem nicht so ist. Gerade Mehrverbrauch ist sehr nutzabhängig. Audi wird sagen, der Fahrstil ist keine feste physikalische Größe, ist davon abhängig ob man eher im flachen oder im bergischen fährt, usw.



Das Ganze wird dann vor Gericht ausgefochten, mit entsprechenden unabhängigen Gutachten usw. Da kommen die Kosten von Anwalt, der Gutachten und womöglich die Verfahrenskosten auf einen zu.
Man kann sich da dann nur an bereits vorhandene Urteile oder noch laufende Verfahren orientieren. In jedem Falle würde ich einen Rechtsanwalt befragen. Eine Rechtsschutzversicherung sollte da auch einspringen.

Edit: Die Danksagung war ein Versehen. Sorry


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Dienstag, 6. September 2016, 19:43

Es ist leider so, dass nicht der Hersteller haftet, sondern zunächst der Verkäufer, Schadenersatzforderungen oder ähnliches kannst du nur an den Verkäufer stellen. Der Verkäufer kann dann wenn er nur Zwischenhändler ist seinerseits den Schadenersatz den er leisten musste vom Hersteller, also seinem Verkäufer, einklagen. Das sind aber zwei vollkommen unabhängige Rechtsgeschäfte. Er kann also nicht pauschal auf den Hersteller verweisen.

Zur Verbrauchsfeststellung kann man ihn ja auf der genormten Strecke testen auf der soetwas ermittelt wird. Auf den Eierzirkus wird sich zwar keiner einlassen, aber wenn man nicht so auf das Geld angewiesen ist, kann man es durchaus recht weit treiben.

Leider gilt bei solchen Angelegenheiten: "Auf hoher See und vor Gericht bist du in Gotteshand". In Deutschland gibt es kein "Richterrecht", also selbst wenn in Präzedenzfällen nach einer gewissen Art und Weise entschieden wurde, ist der Richter in seiner Entscheidung immer frei, er kann den Argumenten aus vorangegangenen Fällen folgen, muss es aber nicht. Wie es in Österreich ist weiß ich nicht genau, denke aber ebenso.

Eine Nachzahlung von Steuern bei Verweigerung gibt es denke ich nicht, denn wenn du es stilllegst, müsstest du ja auch nichts nachzahlen und man kann durchaus stillgelegte Fahrzeuge wieder in Betrieb nehmen und dann zahlt man Steuern ab dem Zeitpunkt von dem das Fahrzeug wieder zu gelassen ist und zu den Konditionen die es ab diesem Zeitpunkt erfüllt. Verweigerst du die Nachbesserung, ändert sich ggf. deine Besteuerung, aber Nachzahlungen sollten ausbleiben. Sonst müsste man ja streng genommen auch nachzahlen, wenn man einwilligt, da die Abgase ja nicht rückwirkend anders behandelt werden können^^

Gruß

bratislova

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Mittwoch, 7. September 2016, 10:36

Edit: manchmal werden geschriebene Posts nicht angezeigt. Zweifelte schon an mir selbst.

Hier steht das wichtigste:
VW-Abgasskandal: Unsere Antworten auf hé‹Ÿfige Fragen - Verbraucherzentrale

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »bratislova« (7. September 2016, 21:46)


bratislova

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Mittwoch, 7. September 2016, 15:13

Es ist der Vertragspartner an den man sich wenden muss. Soweit ich mich wieder richtig erinnere, kommt das aus den Zusammenhängen der in Deutschland geltenden zivilrechtlichen Haftung. Da ein Vetrag besteht ergibt sich dann die Gewährleistung, welche nur vom Vetragspartner zu beanspruchen ist. Produkthaftung fällt auch raus.

Vorher - Nachher Vergleich muss durch einem geeigneten Gutachter (öffentlich bestellt, vereidigt, usw.) abgenommen worden sein. Einfach behaupten er verbraucht mehr, fährt schlechter, etc. wird nicht so einfach funktioneren.

Somit wird man wohl oder übel das Update schlucken müssen.
Vielleicht fragt man vorher einen Anwalt. Wenn man eine Rechtsschutz
hat ggf. vorher eine Übernahmezusage einholen. Meistens sprechen die Anwälte dann auch etwas länger mit einem.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »bratislova« (7. September 2016, 21:47)