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Pow3rus3r

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Sonntag, 24. Januar 2010, 18:59

2 Takt Öl beim TDI in den Tank?

Hallo zusammen,

in diversen Foren liest man immer wieder, dass die Beimischung von Zweitaktöl in den Diesel (Mischungsverhältnis ca. 240:1) für die Injektoren usw. besser sein soll, da sie wohl besser geschmiert bzw. sauber gehalten würden und der Verschleiß auf ein Minimum sinkt und die Injektoren ddurch länger halten sollen. Da meine Injektoren vor kurzem alle ausgetauscht wurden, bin ich nun am überlegen, ob ich künftig Zweitaktöl beimischen soll, oder nicht.

Hat jemand Erfahrungen damit machen können? Mein Dicker hat einen Rußpartikelfilter AB Werk - gibts evtl. auch dazu Erfahrungswerte?
Gruß
Thomas
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Sonntag, 24. Januar 2010, 19:20

Mein Onkel hat jetzt den dritten 3,0 Liter TDi mit DPF, mischt immer 2 Takt Öl dazu (200 ml auf eine Tankfüllung, nie Probleme mit dem DPF.

Zur allgemeinen Fragen bzgl. 2 Takt Öl, quäle MAL die Suche, wurd bestimmt schon 50 MAL diskutiert, oder kurz gesagt, Motor läuft ruhiger, Einspritzpumpe wird besser geschmiert.

Pow3rus3r

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Montag, 25. Januar 2010, 07:56

Danke, dann werd ich das auch MAL probieren.

Hier noch zwei ganz übersichtliche Informationen zum Thema:
http://www.auto-treff.com/bmw/vb/showthread.php?threadid=156131
http://www.automatikoelwechselsystem.de/files/Sterndocktor_2-Taktoel.pdf
Gruß
Thomas
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Werner

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Donnerstag, 25. August 2016, 19:47

Hallo,

bin zwar aus der 4B Fraktion, mische aber ab jetzt auch 2 Takt-Öl zum Diesel bei meinem 2.5 Tdi BAU 180PS Quattro. Gestern das erste mal gemacht - heute 20l davon bestellt. Auf Motor - Talk wurde da auch schon lange und breit darüber diskutiert. Soll nicht nur gut für die Einspritzpumpe sein, sondern auch die Abgaswerte sollen merklich besser werden. Mal sehen ...
Schaden tuts auf jeden Fall nicht.

LG
Werner
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Einstein

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Mittwoch, 31. August 2016, 14:17

Hallo,
mache das auch seit dem ich den BMK habe.
Die Injektoren sind bei mir verkokt. Ob es an dem 2T Öl liegt kann ich nicht sagen.
Ohne 2T Öl wären die bestimmt schon hinüber. Sind noch die ersten und haben 145Tkm runter.
Gruß
Einstein
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Zeckke

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Mittwoch, 31. August 2016, 17:17

Mein Alter Herr hat mittlerweile 50 Jahre Berufserfahrung bei V.A.G (und damals auch noch Porsche)
und es wurde schon damals zu seiner Lehre 2 Tackt Öl zum Diesel gemischt und das alles ohne Internet ^^

Ach ja dem Turbo kommt es auch zu gute, in diesem sinne keine angst
Auto ist verkauft.

MFG
Sven


Bratschlauch

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Mittwoch, 31. August 2016, 17:41

Wenn es DAMALS gut war heißt es nicht daß es heute immer noch gut ist. :rolleyes:
Ich hab das auch schon gelesen, aber gerade heutzutage wäre ich da sehr vorsichtig, die Technik ist schließlich immer komplizierter und anfälliger geworden. Gerade bei Zugabe von Öl durch die enormen Drücke. Was früher gut war kann heute den Motor zerstören, früher hat man auch Benzin zum Diesel gemischt um den Dieses im Winter fließfähig zu halten, heutzutage kann das tödlich für einen modernen Motor sein.

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Mittwoch, 31. August 2016, 21:44

Moin,

mal eine kleine Frage am Rande, inwiefern kommt das zusetzten von 2Taktöl dem Turbo zu Gute?

Gruß

bratislova

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Freitag, 2. September 2016, 16:33

Man sollte darauf achten kein synthetisches 2 Takt Öl verwenden, da dies mit Additiven versetzt ist. Daher wird mineralisches oder teilsynthetisches Öl empfohlen. Das Öl selbst zerstört nichts, unter Umständen jedoch die Additive.

Die wesentlichen Komponenten der Injektoren und der Hochdruckkraftpumpen sind dynamisch, d.h. Schmierung ist hier wichtig und ein nicht zu vernachlässigendes Thema (Reibung).
Die höhere Arbeit bei der Einsprizung auf Grund der Viskosität des Gemischs ist zu vernachlässigen, wenn man die Menge an Dieselkraftstoff wesentlich höher als den Anteil des 2 Takt Öls hält. Die Hauptarbeit muss vorher die Hochdruckpumpe leisten um den Raildruck zu erzeugen. Das ist bei maximal 1:250 in jedem Falle ohne weiteres gewährleistet. Ich weiß gar nicht ob in den TDIs noch der Kraftstoff vorgewärmt wird. Wenn das der Fall ist, dann braucht man über Viskosität sowieso nicht weiter nachdenken.

Drücke sind auch nicht das Problem. Für einen optimalen Verbrennungsvorgang bei einem Dieselmotor wird eine feine Zerstäubung, Verteilung und eine entsprechende Temperatur zur Zündung des Gemisches benötigt. Die wiederum erhält man durch den richtigen Druck.
Dazu kommt noch der richtige Zeitpunkt der Injektion (ca. 1ms vor erreichen OT, Verbrennung kurz nach OT).
Je feiner und kontrollierter die Einspritzung stattfindet desto besser und effektiver arbeitet der Motor.

Das 2 Takt Öl verbrennt annähernd rückstandsfrei. Zwar verbrennt Öl erst bei 500°, damit höher als Diesel. VTG, DPF werden vom
zusätzlich verbrannten Öl nichts mitbekommen, denn die Temperatur bei Einspritzung ist größer als 500°. Eine Änderung der
Abgastemperaturen ist auch nicht vorhanden. Zumindest ist sie nicht auf das Öl zurückzuführen. Die Rückstände vom Diesel sind allerdings weiter vorhanden, mit allen Konsequenzen.

Dem Turbo kommt es so direkt auch nicht zu Gute. Da das 2 Takt Öl nicht ins normale Öl hinzugefügt wird, besteht da auch keine direkte Wirkung zueinander. Die Schmierung des Turbos ist unabhängig des verwendeten Kraftstoffs, denn der Turbo befindet sich im Schmiersystem des Motors. Die Ölwechselintervalle vom Hersteller sind unter anderem der Schmierung des Turboladers und dem Biodiesel geschuldet.

Die Frage ob die heutige Qualität des Dieselkraftstoffs zu Schäden führen kann, lässt sich so einfach und puschal nicht beantworten. Ob das 2 Takt Öl die Lebensdauer dazu noch verlängert, kann man auch nicht klar beantworten, da zu beiden Themen einfach die belastbaren Daten fehlen, nicht erhoben wurden und oder nicht zusammengetragen wurden.
Einen negativen Einfluss auf den Motor wird es nicht haben. Glauben gegen Nutzen.

Diskutieren kann man noch über das Tanken von den Premiumsorten von Shell, Aral, usw., da diese Sorten nicht die maximal zulässigen 7% an Biodiesel enthalten.

Ich für meinen Teil werde es bei der nächsten Füllungen testen: Premiumdiesel vs. Diesel normal mit 2 Takt Öl.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »bratislova« (5. September 2016, 13:38)



bratislova

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Montag, 5. September 2016, 13:37

Zweitaktöl als Dieselzusatz - sinnvoll oder schädlich? - MATSCH&PISTE - Service -

Ein etwas kritischerer Artikel zu dem Thema. Was mir allerdings aufgefallen ist, wie hoch die Beimengung ist um die es in dem Artikel geht.

Bratschlauch

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Dienstag, 6. September 2016, 14:36

Angeblich soll es bei Benzinern auch gut sein, bin da allerdings am zweifeln.

bratislova

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Dienstag, 6. September 2016, 19:39

Beim Benziner kann ich ad-hoc keine direkte Aussage machen. Beim Benziner sind die meisten ebenfalls Einspritzer, zumindest sollten die Vergaser in der Fahrzeugklasse in der wir uns bewegen Geschichte sein. Gängig ist auch die Injektoren im Einlassventilbereichzu platzieren, sind dann keine Direkteinspritzer. Bei den größeren Benziner BMWs oder größeren Benziner Audis, FSI, TFSI und co. sind die Injektoren Direktinjektoren die in den Zylinder direkt einspritzen. Stichworte sind hier Schichtladung, homogen Betrieb, Magerung, usw. Der Einspritzdruck wird so um die 150-200bar betragen.

Wenn die Drücke durch eine Pumpe erzeugt werden, dann sollte es erstmal zum Dieseö was dynamische Komponenten angeht kein Unterscheid geben.

Ist dann eine Frage der Menge. Ob die Menge die für Kat und Verkokung unbedenklich ist ausreicht um die Injektoren und Pumpe zu schmieren, ist fraglich. Man braucht auch hier belastbare und vergleichbare Werte. Zwar verbrennt das Öl rückstandsfrei, erzeugt aber trotzdem eine chemische Änderung im Abgas. Der Kat kann da unter Umständen anders reagieren, muss aber nicht zwangsläufig negative Auswirkungen haben. In jedem Falle würde ich vorsichtig sein bei dem was höher als 1:200 ist, wenn man keine Erfahrungen gesammelt hat.

Der wirkliche Tod des Einspritzsystems sind Wasser, Verunreinigungen im Tank und schlechter Sprit. Schlechten Sprit kann man ggf. durch etwas Öl etwas kompensieren.

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