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B.C.

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Sonntag, 12. November 2006, 10:04

Mal was Grundsätzliches zu Bremsen

So na nachdem sich hier viele mit Bremsenumbauten beschäftigen möchte ich nur ein paar grundsätzliche Sachen als Hilfe für nicht Profis posten.

Beim Belagwechsel muss der Bremsbelagträger richtig sauber und Glatt sein. Die Beläge müssen da richtig leicht drin rutschen können sonst gibts probleme mit festhängen.
Dann muss da Bremsenpaste dran. Nicht zu dick!!! Sonst läuft die Paste weg.
Ohne Paste fängst an zu quietschen und die Beläge können festgammeln.
Die Bolzen mit denen der Sattel festgeschraubt wird aus den Löchern rausnehmen. Dann wird man sehen das am Ende immer ein dicker dreckrand ist. Wenn man den nicht abschmiergelt wird der Sattel wenn er mit neuen Belägen bestückt ist so weit zurück gehen das er auf dem Dreckrand hängenbleibt und dann kanns passieren das die Bremse nicht mehr richtig lose geht. Also Gewindebolzen saubermachen.
Zu guter letzt noch darauf achten das die Manschetten der Bremskolben nicht defekt sind.

Beim Scheibenwechsel darauf achten das die Nabe richtig Blank ist. Sonst kanns sein das die Scheibe nicht 100% plan aufliegt und man bekommt das berühmte Rubbeln beim Bremsen.
(Das Rubbeln an sich wäre ja nicht das Schlimmste aber das macht die Vorderachse kaputt)

Wichtig: neue Bremsen die ersten 2-300KM einbremsen und nicht zu stark belasten da die Scheiben und Beläge sich erst einschleifen müssen. Sonst kann es sein das die Bremse zu heiß wird und sich verzieht.

Bremsflüssigkeit am besten mit einem Gerät dafür wechseln. Die Pump Methode kann für den Hauptbremszylinder tödlich enden. Und wenn man Pumpt dann nie bis zum Anschlag durchtreten.

So vielleicht könnte das ja MAL jemand oben anpinnen.
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Knollo266 (28.04.2016)


psychoinside

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Sonntag, 12. November 2006, 13:48

@ BC.. was meinst Du mit "Brems" paste?

ich hab bis jetzt immer Kupferpaste hergenommen - sprechen wir vom selben Zeugs?


ForenPsycho
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B.C.

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Sonntag, 12. November 2006, 14:15

Zitat von »"psychoinside"«

@ BC.. was meinst Du mit "Brems" paste?

ich hab bis jetzt immer Kupferpaste hergenommen - sprechen wir vom selben Zeugs?


ForenPsycho


Ja aber die wird mehr und mehr durch Ersatzkram ausgetauscht. Bei Audi gibts die nit mehr.
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kav689

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Donnerstag, 24. Dezember 2009, 16:11

Sehr zu empfelen ist Keramikpaste,ist für einige Sachen besser als Kupferpaste,zb. wegen kontaktkorosion,Kupfer und Zink vertragen sich nicht besonders,nur am rande erwähnt,ist aber halb so schlimm auf Galvanische Verzinkung.
Wird auch an Aufspuffteilen empfohlen da die Schrauben/Stehbolzen(die im Grunde immer getauscht werden sollten bei ausbau) lösbarer bleiben als bei Kupferpaste,wenn meine Kupferpaste aufgebraucht ist steig ich völlig auf Keramik um.Hol das immer Halbkiloweise.

Ist aber absolut für Bremsenteile zu empfehlen und dafür gedacht.

@B.C. Ansonsten schön geschriebener Tip

MfG.

Dieselwiesel

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Freitag, 25. Dezember 2009, 00:04

Re: Mal was Grundsätzliches zu Bremsen

Zitat von »"B.C."«


Wichtig: neue Bremsen die ersten 2-300KM einbremsen und nicht zu stark belasten da die Scheiben und Beläge sich erst einschleifen müssen. Sonst kann es sein das die Bremse zu heiß wird und sich verzieht.


Dazu eine interressante einfahrrichtlinie von Porsche :

- 3 bis 4 Bremsungen mit mittlerem Pedaldruck aus einer Geschwindigkeit von ca. 160 km/h auf 80 km/h.
- dazwischen Abkühlphasen von 300 - 400m einhalten.
- 2 bis 3 Bremsungen mit stärkerem Pedaldruck aus einer Geschwindigkeit von ca. 180 km/h auf 100 km/h.
- dazwischen Abkühlphasen von 500m einhalten. Blockieren und ABS-Regelung unbedingt vermeiden.
- 1 bis 2 Reinigungsbremsungen dazwischen durchführen.
Die Beläge sollen dabei keinesfalls überhitzen.

Zitat von »"B.C."«


Bremsflüssigkeit am besten mit einem Gerät dafür wechseln. Die Pump Methode kann für den Hauptbremszylinder tödlich enden. Und wenn man Pumpt dann nie bis zum Anschlag durchtreten.

So vielleicht könnte das ja MAL jemand oben anpinnen.


Zum Verständnis :

Der Dichtring vom Kolben im HBZ läuft sich ein und da nicht bei jedem bremsen der ganze Hub genutzt wir entsteht im Zylinder ein Grat. An diesem Grat reibt sich die Dichtung bei der Pump-Methode kaputt und die Bremsflüssigkeit gibt den vollen Bremsdruck nicht ins Bremssystem, sondern einen großteil durch die beschädigte Dichtung zurück in den Ausgleichsbehälter. Dann hilft nur Pumpen zum langsamer werden und ganz schnell den HBZ neu abdichten!

Zum Entlüften verwende ich persönlich überdruck (Luftpumpe, Ventil im Deckel des Ausgleichsbehälters und immer AUSREICHEND Bremsflüssigkeit).

Ganz wichtig : "Nichtprofis" sollten sich im klaren sein das die Bremsen LEBENSWICHTIG sind (Notbremsung!!!) und bei unklarheiten den Fachmann die Bremse reparieren lassen!
97er C4 und 92er B4 suchen neues Heimatforum....

Phantom

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Freitag, 19. Februar 2010, 07:48

super Tipp :razz:
Best Greetz

Benny


Jenne

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Sonntag, 16. Mai 2010, 18:38

Hallo,
hat sich jemand von euch stahlflex Bremsleitungen verbaut ??
Wenn ja von welchem Hersteller oder welchen könnt ich empfehlen???

Muss da eigendlich noch etwas beachtet werden ???

Vielen Dankfür eure Info !!!!!

Greeeeeeetz !!

low_quattro

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Samstag, 3. Dezember 2011, 12:38

Wichtig wäre zu erwähnen, dass man Keramikpaste verwenden sollte, weil Kupferpaste u.a. den ABS-Raddrehzahlsensoren Probleme bereiten kann.
Greetz
dOm

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Samstag, 3. Dezember 2011, 14:10

Steht doch weiter oben!


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Samstag, 3. Dezember 2011, 15:48

Ich persönlich nehm am liebsten die Alupaste

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Sonntag, 4. Dezember 2011, 03:55

Zitat von »"low_quattro"«

Wichtig wäre zu erwähnen, dass man Keramikpaste verwenden sollte, weil Kupferpaste u.a. den ABS-Raddrehzahlsensoren Probleme bereiten kann.


hab immer kupferpaste genommen nie probleme gehabt, jedoch gut zu wissen ;)

Johninho

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Freitag, 21. Februar 2014, 08:16

Das gute alte "Bremsenrubbeln" habe ich leider,
der Händler hatte ja damals die Bremsen neu gemacht, diese wurden von mir mehr als Fach- und Sachgerecht eingebremst,
aber so wie die einige Arbeiten am Fahrzeug durchgeführt haben, wundert mich gar nichts!
Hatte anfänglich auch quietschen, aber da die Bremsen demnächst sowieso neu müssen (erst 5tkm alt!) hebe ich mir diese auf! :rolleyes:


Tias0ne

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Montag, 26. Mai 2014, 21:39

Wichtig wäre zu erwähnen, dass man Keramikpaste verwenden sollte, weil Kupferpaste u.a. den ABS-Raddrehzahlsensoren Probleme bereiten kann.
Vollkommen richtig :)

Ranger-Joe

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Montag, 26. Mai 2014, 23:03

Interessant, wie dieser Beitrag immer wieder ausgegraben wird! Die Suche funktioniert also! ;) Gut so, weiter machen! :)


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