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  • »TeamAerox08« ist der Autor dieses Themas

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1

Sonntag, 12. Dezember 2010, 22:04

Fragen zum Warm/Kaltfahren

Hey,

habe ein paar fragen zum Warm / Kaltfahren bei meinem a6 2,7biturbo bj 2001

1. Ist es ratsam den motor bei kurzstrecken von unter 5km , wo der motor noch garnicht richtig warm gefahren wurde, kalt laufen zu lassen?

2. Wie fahre ich denn nun richtig warm und kalt, AB was für einer Strecke sollte man kalt laufen lassen?

habe es bisher immer so gehandhabt, wenn ich kurzstrecke fahre oder der motor noch nicht über 80 öltemperatur ist, sind drezahlen über 2500 tabu, kein kaltlaufen lassen

wenn der motor warm ist , ich längere strecken fahre und hier und da MAL gas gebe lasse ich ihn immer 2-3 min kalt laufen, bzw das letzte stück rund 2km vor meiner haustür nur noch rollen ( wohne ganz unten im tal)

Könnt ihr mir ein paar tipps geben? wie lange kaltlaufen lassen, ob ich alles richtig mache eure erfahrungen usw.

Vielen Dank :)


2

Sonntag, 12. Dezember 2010, 22:52

hi.

Zu 1)
Nein ist es nicht. Dadurch das der Motor länger braucht um warm zu werden ist er länger in der Kaltlauffase. Dadurch entsteht mehr Verschleiß. Ergo nicht gut.

Zu 2)
Wenn Du mehrere Kilometer mit über 4tsd Umdrehungen gefahren bist oder grad von der Landstraße in den Ort oder in die Stadt kommst und gleich am Orts- bzw. Stadteingang wohnst, ist es Ratsam den Motor noch ca. eine halbe Minute im Stand laufen zu lassen. So haben die Turbinenräder noch Zeit sich auszudrehen.

Ich fahre die ersten Kilometer immer so, das er gleich bei knapp über 2tsd Umdrehungen schaltet. So kommt nciht soviel Ladedruck in die Zylinder. Allerdings sollte man einen Motor auch zügig Warmfahren damit er nicht zu lange in der Kaltlauffase ist. Es ist immer ein Zwiespalt.

Audi-Style

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3

Montag, 13. Dezember 2010, 10:13

der meinung bin ich auch. ich lasse meinen immer etwa 1 bis 2 minuten nach laufen. warm fahre ich ihn auch so sanft wie möglich
Jetzt mit RS4 unterm Hintern



wiesel

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Montag, 13. Dezember 2010, 17:10

Im Stand den Motor wieter laufen lassen hilft Gar nichts. Das sogenannte Kaltlfahren ist auch nur nörig wenn man das Auto richtig gescheucht hat, dann sollte man bevor man das Auto abstellt ein paar Minuten einfach nur ein wenig langsamer fahren. Verweiden sollte man auch einen nicht kaltgefahrenen Motor gleich wieder zu starten wenn er noch heiss ist das kann zu Kopfschäden führen
Ich fahre seit über 20 Jahren Turbofahrzeuge und habe noch nie mein Auto im Stand nachlaufen lassen
mfg.wiesel
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Dienstag, 14. Dezember 2010, 19:50

kaltfahren gilt nur für turbogetriebene autos oder sollte man auch bei meinem model (3.0) so etwas machen. bin eigentlich ein sehr ruhiger (stadt-)fahrer aber manchmal juckts halt auch und man drückt dann schon MAL das gas pedal runter. gerade auf dem heimweg. sollte ich dann auch lieber die letzten kilometer langsam bzw. ruhig fahren?
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Problembaer

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Dienstag, 14. Dezember 2010, 20:09

kaltfahren is nur bei turbos notwendig. der turbolader an sich wird viel heißer als der rest vom motor, wenn du jetzt den motor getrappt hast wie sau und sofort ausmachst verkokelt das öl im turbolader durch die hitze und der lader geht hops.
1.8t Limo


7

Dienstag, 14. Dezember 2010, 22:48

Außerdem wird die Laderwelle nicht mehr geschmiert wenn man den Motor gleich ausmacht und somit frißt sich die Welle langsam aber sich in ihre Führung. Dadurch wird das Spiel zwischen Welle und Führung größer und irgendwann ist da so ein großes Spiel drin, das man einen neuen Lader braucht.

Hier MAL ein kleines Video um zu zeigen wie heiß ein Turbolader im Betrieb werden kann.

http://www.youtube.com/watch?v=6WFYPSiGypg

Daten: 654 ps bei 720NM

Problembaer

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8

Dienstag, 14. Dezember 2010, 23:02

n Opelmotor mit 654ps?! ich versteh die Welt nichmehr...
1.8t Limo

9

Dienstag, 14. Dezember 2010, 23:14

Ja, nicht nur die Premiumhersteller können Motoren mit Leistung bauen 8)

Die Tuningfirma Klaasen hat dem Opel Speedster eine Leitungskur verpaßt, da kommen nichtmal Mercedes mit dem SL500 oder :BMW: mit dem M5 hinterher. 609PS bei 7300U/min und 600Nm bei 6000U/min (nmax = 8500U/min. Und das aus 2 Litern Hubraum. Gut, die Haltbarkeit steht auf einem anderen Papier...


wiesel

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Mittwoch, 15. Dezember 2010, 00:44

Zitat von »"NMS_A6"«

Ja, nicht nur die Premiumhersteller können Motoren mit Leistung bauen 8)

Die Tuningfirma Klaasen hat dem Opel Speedster eine Leitungskur verpaßt, da kommen nichtmal Mercedes mit dem SL500 oder :BMW: mit dem M5 hinterher. ...

Ja ne ist KLAR, sind ja auch Serienfahrzeuge und mit solch Tuningkisten nicht zu vergleichen.
Was deine Aussage mit der geschmierten Lagerwelle angeht ist doch quatsch. Wo bleibt das Öl denn wenn man den Motor gleich ausmacht?
Außerdem sollte man einen Turbomotor kaltfahren wegen der Gefahr der Verkohlung aber nicht wegen der nachlaufenden Lagerwelle.Verkohlung entsteht wenn extrem heißes Öl im Turbolader stehen bleibt und wo Öl stehen bleibt wird auch wieterhin geschmiert. Und was du da im Video siehst ist auch bei Motoren ohne Turbo ohne weiteres möglich,denn auch Krümmer fangen das glühen an bei Volllast.
mfg.wiesel
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11

Mittwoch, 15. Dezember 2010, 01:25

KLAR sind Serienfahrzeuge nicht mit Motoren zu vergleichen die von einem Tuner hergerichtet wurden, dessen bin ich mir sehr wohl bewußt.

Es war auch nur eine Ursache, warum man einen Turbomotor nachlaufen oder kaltfahren sollte. Es gibt Motoren, die eine zusätzliche Bohrung für den Turbolader, bzw. für die Welle haben. Siehe den C20LET. Der hat eine Zusätzliche Bohrung im Block, wodurch der Turbolader mit Öl versorgt wird. Und wenn der Ölkreislauf nichtmehr vorhanden ist, oder kein Öl mehr flißet, wird dieser Kreislauf nicht mehr mit "frischen Öl " beliefert.

wiesel

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Mittwoch, 15. Dezember 2010, 11:24

Zitat von »"NMS_A6"«

Es gibt Motoren, die eine zusätzliche Bohrung für den Turbolader, bzw. für die Welle haben. Siehe den C20LET. Der hat eine Zusätzliche Bohrung im Block, wodurch der Turbolader mit Öl versorgt wird. Und wenn der Ölkreislauf nichtmehr vorhanden ist, oder kein Öl mehr flißet, wird dieser Kreislauf nicht mehr mit "frischen Öl " beliefert.

Es gibt also nur einige Motoren die durch einen Ölkreislauf mit dem Turbolader verbunden sind.Dann erzähle mir MAL wie es der Rest der Turbomotoren macht, haben die dann einen eigene Ölwanne und Ölpumpe?? :P Außerdem läuft die Welle ja immer nach, und beim abstellen des Motors fließt nie Öl nach also würde ja deiner Aussage nach die Welle bei jeden abstellen des Motors ohne Öl laufen.
Jedes Öl hat genug Notlaufeigenschaften um die Schmierung der Welle beim nachlaufen zu gewährleisten.
Also nochmal das Kaltfahren dient nicht zur Schmierung der Welle sondern soll die Verkohlung vermeiden und das kein extrem hei0es Wasser im Kopf stehen bleibt wenn keine elektische Wasserpumpe vorhanden ist.
mfg.wiesel
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