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Mittwoch, 3. Januar 2007, 19:08

A6 2.4 ALF springt nicht mehr an, komisches Geräusch

Hallo Leute!
Also ich bin am verzweifeln. Unser A6 springt seit gestern nicht mehr an. Vorher keine Probleme gehabt, noch im Oktober zur Inspektion gewesen. Audi sagt, dass er abgesoffen sei und die Zündkerzen getauscht werden sollten. Hab ich gemacht, Kerzen sahen auch ziemlich übel aus, hatten starke Ablagerungen und am Kolbenboden auch starke Ablagerungen- danach keine Veränderung.
Beim Anlassen klang der Wagen wie ohne eingeschraubte Zündkerzen. Also scheinbar keine Kompression. Nächste Antwort von Audi: Verkokungen (Ölkohle) an der Ventilen und dadurch schließen sie nicht mehr richtig. Der Motor scheint ja generell dafür anfällig zu sein.
Ich also die Kompression gemessen und tatsächlich an 4 gemessenen Zylindern nur 5-6 Bar. Die anderen beiden habe ich mir erstmal gespart. Ich mag aber nicht so recht an die Verkokungstheorie glauben, denn an allen gemessenen Zylindern sollen auf einmal so starke Verkokungen entstanden sein, dass noch kaum Kompression da sein soll.
Ich habe dann im Netz gelesen, dass der TDi oft eine defekte Saugrohrklappe haben soll, der den Druck von den Zylindern nimmt. Antwort von Audi: gibts so bei dem ALF nicht.
Jetzt meint ein Kumpel, dass evtl. der Zahnriemen ein Zahn übergesprungen sein könnte.
Woran kann ich das erkennen, wo sind die Markierungen zu überprüfen?
Andere Ideen?


Danke und Gruß
Micha


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B.C.

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Mittwoch, 3. Januar 2007, 19:30

Der ALF ist doch Gar kein TDi. Wieviel hat der denn gelaufen?
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Mittwoch, 3. Januar 2007, 19:40

Nein, es ist kein TDi, sondern der 2.4 Benziner.
Gelaufen hat er 190000.
Zahnriemen ist auf den ersten Blick nicht gerissen, und genug Spannung scheint auch drauf zu sein.

Gruß


B.C.

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Mittwoch, 3. Januar 2007, 19:45

Ist der Zahnriemen schonmal gewechselt worden?
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Mittwoch, 3. Januar 2007, 19:47

Ja, der erste ZR ist bei 100.000 gewechselt worden. Also noch ein wenig Zeit für den nächsten.

B.C.

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Mittwoch, 3. Januar 2007, 19:54

Hmm ok die Kompression ist schon sehr wenig. Um genaueres zu erfahren müsste man mit nem Endoskop MAL die Ventile angucken. Probleme gibts schon mit verkokungen. Hast du ihn einwandfrei abgestellt und dann ging er nicht mehr an?
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Mittwoch, 3. Januar 2007, 20:03

Naja,
ich hatte ihn bei letzten MAL nur ganz kurz (30 Sekunden) kalt gestartet und gleich wieder abgestellt. Von daher war das mit dem Absaufen nicht ganz fernliegend. Dass er nun jedoch keine Kompr. mehr hat find ich merkwürdig. Und die Woche und Monate zuvor gabs nix auffälliges. Keine Stottern, kein Leistugnsverlust und kein Mehrverbrauch.

B.C.

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Mittwoch, 3. Januar 2007, 20:28

Dann hat sich die verkokung wahrscheinlich mit Benzin vollgesogen und ist dann abgesoffen und nu geht nix mehr. Um nen Endoskopblick oder nem Werkstattbesuch kommste wohl nicht drumherum.
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Mittwoch, 3. Januar 2007, 20:48

Wurde der Wagen schonmal mit zuwenig Öl bewegt (aufgrund der geringen Komprssion) ... Audi Motoren fressen ja ganz gerne Öl. Und technisch nicht versierte leute schaffen das sehr schnell den quasi trocken zu fahren.

Zwecks Verkokung gibt es solche reiniger für den Motor... inwiefern die helfen ist fraglich... wenn es mechanisch ein defekt ist würde ich keine wunder erwarten aber wenn der Motor echt nur zugesetzt ist wäre es evt. einen versuch wert.

Aber eigentlich sollte der Motor dann nicht von hü auf hott nichtmehr laufen...

Aber zünden tun die ZK´s?
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Mittwoch, 3. Januar 2007, 21:58

erzähl MAL was über deine Tankgewohnheiten. Tankst du evtl. nur Normalbenzin? Mein Schwager hatte MAL nen 528i den er bei uns vorm Haus abgestellt hat, 10 Minuten später wieder eingestiegen ist und nix mehr ging. Es hat sich rausgestellt das er anstatt 95 ROZ grundsätzlich nur 91 ROZ getankt hat. Dadurch hats den Motor niedergestreckt. Keine Ahnung ob das evtl. hier auch der Fall sein kann.
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Mittwoch, 3. Januar 2007, 22:25

Naja,
wir tanken meistens ROZ91, aber laut Anleitung soll der Wagen das auch dürfen.
Wenn ich jetzt davon ausgehe, dass das wirklich mit der Verkokung zu tun hat und nicht mit dem Zahnriemen, dass würde ich zu gerne wissen, wie ich das Zeug ohne großen Aufwand herausbekommen soll.

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Mittwoch, 3. Januar 2007, 22:42

Is ROZ=Oktan zahl?

Dann steht da das man es im Notfall einmal tanken darf, aber danch gleich wieder Super+ tanken soll... der Wagen braucht min. Super...

edit: ja ROZ = Oktanzahl... ich denke MAL fehler gefunden...

irgendwer im Forum wollte von 2.4er auf 2.8er umbauen... evt. kannst da ja nen Motor abgreifen falls er so breit sein sollte...

btw. zu der Kompression ich meine mich erinnern zu können das meine alle ca. um die 15?!? Bar hatten kann das sein?

Wäre dann ja schon nen krasser unterschied.
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Mittwoch, 3. Januar 2007, 22:56

Zitat von »"mich_meiermeier"«

großen Aufwand


das ist das Stichwort. Ich denke ohne großen Aufwand Gar nicht. Das Zeug ist so heftig da drauf, da hilft nur Schleifpapier. Ventilsitze sollten danach auch neu geschliffen werden und die Schaftdichtungen kann man bei der Gelegenheit auch neu machen.

Hier MAL ein Bild von einem Ventil aus meinem VR6 Motor damals im Golf. Das vordere ist sauber (sieht man leider schlecht da die Feder drüber steckt). Das hintere Ventil war völlig zugesaut wegen defekter Schaftdichtung. Ging wie gesagt nur mit grobem Schleifpapier runter.

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Mittwoch, 3. Januar 2007, 23:05

@Popo: der ALF hat zwischen 9 und 12 bar. Verschleißgrenze liegt bei 7 bar. Er ist für 95 ROZ und 91 ROZ ausgelegt, wobei zweiteres mit Minderleistung verbunden ist. Verkokung entsprechend vorprogrammiert.

Der 2,8er hat zwischen 9 und 14 bar. Verschleißgrenze bei 7,5bar. Er darf 98 ROZ und 95 ROZ tanken.

Ich glaube auch das es daran liegt. Die Ventile werden nicht mehr richtig schließen, ergo keine Kompression.
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Donnerstag, 4. Januar 2007, 00:50

2.4er und 2.8er sind doch eigentlich bis auf Hub und Bohrung identisch... trotzdem darf der 2.4er Benzin tanken und beim 2.8er ist es lt. Audi streng verboten?

Hmm... also ich denke Super sollte man wohl in beide min. reinfüllen... oder Autogas :D

naja da bleibt dem armen michi wohl nix als das zerlegen... das natürlich ne scheiß arbeit...
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Donnerstag, 4. Januar 2007, 06:47

Was helfen könnte, aber NICHT muß: Alle Kerzen raus, dann beim KFZ-Zubehörhandel(bitte jemand der Ahnung hat, also nicht ATU) nach Motorreiniger und Ventilreiniger fragen. Das in Sprayflaschen abfüllen und und durch die Kerzenbohrungen einsprühen. Einwirken lassen. Dann das gleiche, aber Motor drehen lassen, gut wäre per Hand. Einwirken lassen. Diesel dazu kann auch helfen, da es schmiert und sehr gut reinigt. Alles mit Benzin später auswaschen UND Ölwechsel machen.
Habe MAL gelesen, daß manche Firmen Ventilreinigungen per Hochdruck anbieten, wäre auch eine Alternative. Mußt MAL Googeln. Wenn alles nicht hilft, Maschine raus und tauschen.
Oder MAL mit Starthilfespray probieren, da laufen auch Motoren mit wenig Verdichtung an.
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Donnerstag, 4. Januar 2007, 09:45

Zitat von »"Phantomfan"«

Was helfen könnte, aber NICHT muß: Alle Kerzen raus, dann beim KFZ-Zubehörhandel(bitte jemand der Ahnung hat, also nicht ATU) nach Motorreiniger und Ventilreiniger fragen. Das in Sprayflaschen abfüllen und und durch die Kerzenbohrungen einsprühen. Einwirken lassen. Dann das gleiche, aber Motor drehen lassen, gut wäre per Hand. Einwirken lassen. Diesel dazu kann auch helfen, da es schmiert und sehr gut reinigt. Alles mit Benzin später auswaschen UND Ölwechsel machen.
Habe MAL gelesen, daß manche Firmen Ventilreinigungen per Hochdruck anbieten, wäre auch eine Alternative. Mußt MAL Googeln. Wenn alles nicht hilft, Maschine raus und tauschen.
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Sorry Phantomfan, aber ich muß hier MAL kurz einlenken. Michi hat hier ein echtes Problem und fragt uns um Rat. Mit Halbwissen kommt er nicht weiter. Die Idee mit Diesel zu arbeiten ist absolut absurd. Sowas macht man irgendwo in Nowosibirsk wo es keine andere Möglichkeit gibt. Diesel ist nicht aggresiv genug um die Ablagerungen einfach MAL so zu entfernen. Es bring also rein Gar nix. Im schlimmsten Fall kann es sogar zu einer Schädigung des Katalysators führen wenn die Reste des Diesels verbrannt werden. Auch der in Sprayflaschen abgefüllte Motor/Ventilreiniger durch die Kerzenbohrung bringt gleich Null. Je nach Stellung der Krubelwelle sind die Ventile nämlich geschlossen und bekommen erst Gar nix AB vom Reiniger. Höchstens an der Fläche die dem Brennraum zugewandt ist, die ist i.d.R. aber sauber.

Imho gibt es drei verschiedene Arten als Nichtwerkstatt eine Spülung durchzuführen (von der Hochdruckspülung habe ich noch nix gehört, was aber nicht heißen muß das es sie nicht gibt. Wenn, dann aber wahrscheinlich nur mit Spezialgerät von Fachwerkstatt durchzuführen). Möglichkeit A Ventilreiniger in Spraydosen. Der Motor wird bei einer Nenndrehzahl gehalten und bekommt eine Ladung des Spray in den Ansaugtrakt gesprüht. Möglichkeit B Öladitiv unmittelbar vor dem Ölwechsel. Möglichkeit C Kraftstoffaditiv eine Tankfüllung vor dem Ölwechsel.

A und C haben den Nachteil das sie sehr heiße Verbrennungen beim Betrieb verursachen. In Einzelfällen ist es schon zu Totalausfällen von altersschwachen Bauteilen des Motors gekommen. B hat den Nachteil das es die Viskosität des Motoröls negativ beinflußt und ein erhöhter Verscheiß entsteht. Im schlimmsten Fall kann es zum Riß des Schmierfilms kommen. Alle drei Varianten bergen zudem noch folgende Gefahr: große Ablösungen können feine Ölkanäle, Düsen und Siebe zusetzen. Das merkt man nicht sofort. Zu eine späteren Zeitpunkt kann es also zu einem kapitalen Motorschaden führen. Ausserdem sind alterschwache Dichtungen durch die "Dreckschicht" geschützt. Wird diese Dreckschicht entfernt, gehen solche Dichtungen einfach kaputt und Undichtigkeiten entstehen.

Aus meiner Sicht sind alle drei Varianten nur zur Beseitigung von normalen Ablagerungen geeignet, aber auch da mit größter Vorsicht zu geniessen. Solch große Ablagerungen wie wir sie bei Michis Motor vermuten bekommt man damit höchstwahrscheinlich nicht weg bzw. bergen sie die Gefahr Folgeschäden zu verursachen.

Ergo: Zylinderköpfe runter, Ventile raus und reinigen. Schaftdichtungen erneuern, Ventilsitze neu einschleifen und in diesem Zuge auch gleich Zahnriemen wechseln. ZK Dichtung und Schrauben müßen sowieso neu wenn man die Köpfe runternimmt.

@Michi: halte uns bitte auf dem Laufenden wie das Problem gelöst wurde und wo der Fehler lag. Ich persönlich bin sehr Wissbegierig was sowas angeht, ganz nach dem Motto: wieso, weshalb, warum. Wer nicht fragt bleibt dumm.
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Donnerstag, 4. Januar 2007, 10:35

Richtig, Diesel ist nicht aggressiv genug, es soll ja nur schmieren beim Durchdrehen. Dafür reicht es. Ich denke auch, daß das Problem schwerwiegend ist und die Ventile direkt bearbeitet werden müssen. Nur wer weiß wie schlimm es wirklich ist, und ein Motortausch nicht die einfacherer Lösung wäre.
KLAR das man bei solchen Reinigungsaktionen den Kat abnimmt. Die Hochdruckreinigung stand MAL in einer Oldiezeitung, ob es beim 5Ventiler hilft weiß ich auch nicht. Meine Moteren hatten höchstens 16V auf 8Zyl...
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Donnerstag, 4. Januar 2007, 11:04

Update

Ich habe einfach die Ventildeckel entfernt um zu schauen, ob sich da größere Schäden wie eingelaufene Nockenwellen befinden. Die Nockenwellen jedenfalls sehen aus wie neu und haben wenigstens auf den ersten Blick keinerlei Einlaufspuren. Dann habe ich erneut die Kerzen rausgenommen, die natürlich wieder nass waren. Nach mehrmaligem Drehen ohne Kerzen erneut die Kompression gemessen und siehe da: auf allen Zylindern wieder bis zu 12 Bar. Fragt mich bitte nicht warum. Ich habe die Kerzen heiß gemacht und wieder reingedreht. Beim ersten Anlassversuch wäre er fast gekommen um dann wieder abzusterben. Und dann wieder keine Zündung, wohl aber Kompression. Die Kerzen sind jetzt wieder nass.
Irgendeiner eine Idee?

Gruß Micha

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Donnerstag, 4. Januar 2007, 11:32

:? wie auf einmal wieder Kompression? Irgendwie klingt das sehr konfus. Entweder er hat, oder er hat keine aber manchmal ja und manchmal nein geht nicht. Richtig gemessen? Wenn die Kompression okay ist, die Kerzen okay sind die Zündspulen richtig arbeiten, müßte er eigentlich kommen, denn Sprit scheint er ja zu kriegen. Hast du ne Möglichkeit Fehler auslesen zu lassen?
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