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Montag, 9. November 2015, 17:43

Motoröl

Grüss euch,



die Frage mag sich vielleicht "komisch" anhören / lesen, aber welches Öl nehm ich für meinen am besten ?

15W40 ? oder andere Viskosität ?

Normal, teilsynth oder vollsynth ?

Also um es mal einfach zu mahcen, so dünnflüssig wie es geht, oder braucht er eine gewisse "Dickflüssigkeit" um nach überall hin Druck aufzubauen wo es nötig ist ?

Gruss

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »harald-aachen.de« (15. November 2015, 18:18)



Zeckke

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Montag, 9. November 2015, 18:40

Meiner bekommt 10W40

Ist von Audi für den V8 Freigegeben, kostet nicht die Welt und kommt 1 mal im Jahr neu
Auto ist verkauft.

MFG
Sven

A6Q28

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Mittwoch, 11. November 2015, 17:09

Am besten an den Freigaben im Handbuch orientieren: VW 500 00, 501 01 oder 502 00 bzw. API SJ oder besser (= weiter hinten im Alphabet).
Ich verwende in meinem ein 5w-40 (mit VW 502 00/ 505 00/ 505 01) und finde das gut.
Es kommt von einem Unternehmen aus Mannheim und kostet im Internet um 4,50 Euro/Liter plus Versand. :thumbup:


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Sonntag, 15. November 2015, 18:15

klasse, danke euch

:thumbsup:

und die preise...sind ja echt zivil....nen Porsche mit golf Budget hab ich mir da wohl gegönnt...das biest wird mir immer symphatischer :thumbup:

ich komm ja aus dem Oldtimer metier..und da haben sich viele die schönsten Motoren mit dem falschen ( weil zu "gutem" ) öl ruiniert.

A6Q28

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Freitag, 20. November 2015, 23:55

Dass ältere Motoren etwa wegen konstruktionsbedingtem Lagerspiel Öle bestimmter Anfangsviskosität brauchen, ist vielfach zu lesen.
Die Motoren in unseren A6 zählen aber (noch) nicht zum alten Eisen. ^_^
Die Freigabe ist eine gute Richtschnur und von der Viskosität macht man sicher mit 0w-40 bis 10w-40 nichts verkehrt.
Die Öle mit den niedrigeren Kaltviskositäten sind in Bezug auf Motorsauberkeit und auch Aschebildung (viele Fünfventilmotoren neigen ja zum exzessiven Ölkonsum) den 10w-Ölen aber meist überlegen.

Grüße
Jan

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Samstag, 21. November 2015, 12:16

Es gibt keine vollsynth. 10W40. Die meisten 10W40 sind schlechter als 0W40 oder 5W40.

PB.


yannw

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Samstag, 21. November 2015, 20:18

Ich fahre auch 5w40... Von Castrol oder LiquiMoly. Bei Hausmarke ölen oder billigölen habe ich die Erfahrung gemacht dass der Motor dann mehr Öl verbraucht als bei Markenölen. Kostet rund 35€ pro 5L Kanister, und wird einmal im Jahr erneuert...(ca 15tkm)
--
Gruss, Yann
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Mittwoch, 25. November 2015, 21:28

Bei ebay z. b. ..
Castrol EDGE FST 5W40 20 liter Kanister um die 120€
Castrol EDGE FST 5W30 20 liter Kanister um die 130€
usw..
VCDS 17.1.3 (HEX+CAN USB)

Erl. Rep.:
Turbolader, Unterdruckschläuche, AGR, LMM, Batterie, Ventil N75,div. Kosmetik, Triplex Antenne, SH-FFB (T60) gegen T90+STG ersetzt.
VA+HA Bremsscheiben+Beläge, VA-Achsmanschetten, beide ABS-Sensoren, Domlager und der kompl. 1BV Querlenkersatz (Lemförder).
Kosten bis dato: ~2800€


Offene Rep.:
ZR/NW/WP > 1300€; Kleinteile 326€> neuer Motor :rolleyes: ; Verdichter, Klimakühler, Trocknerpatrone, Drossel > 540€;

nolimit

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Donnerstag, 26. November 2015, 06:17

Mir ist in diesem Zusammenhang (Freigaben) aufgefallen, dass es wohl verschiedene Freigaben des Herstellers gibt - ich meine zwischen Festintervall und Longlife
Hatte den Dicken letzte Woche bei der 120.000er-Inspektion (Öl habe ich selbst mitgebracht) und bei der Annahme hat es mich fast auf den A... gesetzt, der Freundliche hat mir erstmal eröffnet,
dass das mitgebrachte Mobil 1 NewLife 0W40 das falsche Öl sei. Erst als ich ich darauf aufmerksam gemacht habe, dass der Wagen auf Festintervall steht, war die Sacher klar.
Braucht man tatsächlich ein anderes Öl für Longlife als für Festintervall (nach meinem Verständnis ist eine Freigabe eine Freigabe ...) ?

F.
Das Universum und die menschliche Ignoranz sind unendlich, wobei das Erstere nicht sicher ist
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Donnerstag, 26. November 2015, 06:23

Ist korrekt. Die 50700 Öle haben haufenweise VI Verbesserer drin ohne Schmier- und Pflegewirkung. Das braucht man bei 50500 bzw 50501 alles nicht da das Öl nach 1 Jahr eh gewechselt wird.

PB

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Donnerstag, 26. November 2015, 10:55

Welche Norm muss dann angewendet werden, wenn man von Longlife auf Festintervall wechselt? Ich suche noch ein Öl für meinen 3.0 TDI, Audi gibt da nur die 50700 Norm an.

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Donnerstag, 26. November 2015, 11:26

Es gibt keine solche Norm bei Audi. Die entsprechende BMW Norm wäre LL01, welcher mehr oder weniger VW 50500 bzw 50501 entspricht.

VW möchte dass seine Kunden Longlife fahren und das teure VW 50700 Öl zahlen (was im übrigen nichts anderes als Castrol SLX Professional LL3 5W30 ist). Für Flotten und Vielfahrer mag das Sinn machen. Alle anderen zahlen drauf.

PB.


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Donnerstag, 26. November 2015, 12:56

Den Teufel werde ich tun und LL fahren (zumindest nicht, solange ich es aufgrund der Fahrleistung vermeiden kann).
Auf vorherige Nachfrage hatte mir mein Freundlicher letzte Woche einen Preis von 24,50 / Liter zzgl. Steuer genannt, also knapp 30 Euro / Liter
Da er aber auch selbst angeliefertes Öl akzeptiert, habe ich 10 Liter vom guten NewLife bestellt und dafür 77 Euro bezahlt - die Einsparung hat fast die komplette Inspektion gereicht
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Donnerstag, 26. November 2015, 15:40

Also muss ich, wenn ich meinen 3.0 TDI mit festem Intervall fahren will, auf die Norm 50500 bzw. 50501 achten oder LL01? Ich werde da gerade nicht schlau draus ... Würde gerne ein vollsynthetisches Öl fahren.

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Donnerstag, 26. November 2015, 16:08

Eher BMW LL01. So mach ich es zumindest...


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Donnerstag, 26. November 2015, 16:39

Das Universum und die menschliche Ignoranz sind unendlich, wobei das Erstere nicht sicher ist
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Donnerstag, 26. November 2015, 18:19

Da nun schon Castrol empfohlen wurde, möchte ich auch das Öl meiner Wahl beim Namen nennen:
Fuchs Titan GT1 5w-40 :thumbup:
Datenblatt: TITAN_GT1_5W-40.pdf


Gruß
Jan

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Donnerstag, 26. November 2015, 18:39

Entschuldigt, wenn das schon wieder in eine Öldisskusion abdriftet, aber ich versteh den Punkt "das teure LL-Öl" nicht.
Dass es sehr Teuer ist, wenn man sein Öl bei Audi kauft macht doch keine Aussage darüber, ob das Öl nun gut oder schlecht ist. Evtl. versteh ich das auch nur immer falsch, aber für mich ist die Kernaussage, warum das LL-Öl nicht gut sein soll: weil es bei der Vertragswerkstadt überteuert verkauft wird.
Ich halte das LL-Öl nicht für grundsätzlich schlecht und glaube auch nicht an die Verschwöhrungstheorien, dass Audi extra ein schlechtes Öl empfielt, damit man sich schneller ein neues Auto kauft.
Natürlich glaube ich auch nicht, dass ein Öl für alle Motoren einer Flotte das Beste sein kann und, dass für die Benziner eine W30 Viskosität nicht unbedingt ausreicht, da bin ich auch noch dabei, aber am konkreten Fall der Diesel, fallen mir keine Nachteile eines LL-Öl, welches die geforderte 50700 Norm erfüllt, gegenüber jedem anderem Öl auf. Die kritischen Zahlen, welche man als Referenz in diversen Beiträgen findet werden auch von einem LL-Öl erfüllt, wenn auch nur grad so, aber da kommt wieder mein Argument des Diesels,

Der HTHS-Wert ist nicht so entscheident, also nicht falsch verstehen, ist eine Wichtige Größe, aber ob er bei 3,5mPas oder 4mPas, liegt ist nicht so entscheident, da die Drehzahlen nicht so hoch (wie beim Benziner) und die Öltemperaturen deutlich geringer sind, außerdem hab ich noch nicht wirklich ein Öl gefunden, bei dem er signifikant höher liegt (außer bei 10W60 etc, welche dann aber andere Nachteile bringen)
Die TBN ist nicht berauschend aber über der "magischen Grenze" von 6 KOH/g (nämlich 6,7) und bei den Schwefelarmen Kraftstoffen die es heute gibt ist, es scheinbar auch nicht mehr die zentrale Größe auf die Wert gelegt werden muss. In der EU muss der Schwefelgehalt im Diesel unter 10ppm, für Schiffsdiesel liegt er bei ca. 5% und deren Motoröl hat "nur" eine TBN von ~70, also kann das Schiffsmotoröl ca. 10 mal mehr Säuren binden bei einem Krafstoff der 5 000 mal mehr Schwefel (der hauptsächlich zur Bildung von Säuren im Motoröl verantwortlich ist) enthält und das Öl im Schiff wird nicht gewechselt das bleibt die 20-30 Jahre was das Schiff unterwegs ist das Selbe. ... zugegeben Schiff und Auto hat etwas von Äpfel mit Birnen zu vergleichen, aber als Anhaltspunkt finde ich taugt es doch.
Den Vorteil, den das LL-Öl hat ist, dass es den Sulfataschegehalt einhält.

Die Probleme einiger Motoren, die teilweise auf das Motoröl zurückgefüht wurden, kamen, soweit ich das gelesen hab, überwiegend von den Kurzstreckenjuchtlern, die dann die 2 Jahre für den LL-Ölwechsel augereizt haben, dass das nicht das Wahre ist, ist auch klar. Aber der "normalen" Dieselfahrer, gerade der 6-Zylinder Motoren, wird wohl mehr als 15 Mm im Jahr fahren und dann auch nicht in der Stadt und dort seh ich kein Problem oder Gefahren, sich an die Werksnorm zu halten.

Ich persönlich fahre ein Öl, was die 50700 erfüllt (und 4,4€/l kostet), somit zwingend ein LL-Öl ist und wechsel trozdem alle 15-20 Mm also 2x im Jahr.

Vielleicht kann ja jemand auch einen Punkt von mir wiederlegen oder andere anführen, was z.b. Reinigungsadditive und Verschleisschutz angeht, Informationen zum Öl sind ja doch ehr schwer zu bekommen.
Ich geb die Hoffnung auf einen sachlichen und Informativen Öl-Thread nicht auf, auch wenn das dann der erste inder Geschichte der Menscheit wäre :D

In dem Sinne,
einen freundlichen Gruß

PS: aus dem Link werd ich nicht schlau, wo gibt es dort Details zum Test, wie z.b. die Punkte vergeben wurden, oder auf was es Punkte gab, denn nur mit der Aussage "Testsieger" kann ich leider nix anfangen.


Pampersbomber

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Donnerstag, 26. November 2015, 18:50

Lies dir im A3 Forum die wissenschaftliche Abhandlung zum Thema Steuerkette und Longlife 3 mal durch. Da steht alles drin. Ist zwar ein anderer Motor und ein anderes Modell aber die Tribologie und die Verschleissbilder machen da keinen Unterschied. Beim Diesel wohl nicht so extrem aber es geht in die gleiche Richtung. Fakt ist dass ein LL03 ein Kompromissöl ist, welches für nur sehr wenige Anwendungsfälle optimal ist wie Flotten, Taxis, Mietautos. Also Fahrzeuge die mind. 30 TKM im Jahr fahren. Für 90% der Fälle wäre ein anderes, meist billigeres besser geeignet.

PB.

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Donnerstag, 26. November 2015, 20:11

jo die Abhandlungen hab ich gelesen ... vor einer Weile schon, und dort hab ich rausgelesen, dass das Lange Ölwechselintervall in Verbindung mit Kurzstreckenbetrieb und ein nicht optimal konstruierter Motor die Ursache für die Motorschäden waren.
Und wie schon gesagt der Motor ist ein Benziner für den im oberen Drehzahlbereich der HTHS-Wert und die 30er Viskosität nicht optimal ist, aber genau das ist mein Problem, alle dort genannten Punkte treffen auf einen Diesel nicht so richtig zu. Was also unterscheidet ein LL-Öl im Bezug auf Haltbarkeit von einem (?billigerem? - biliger als 4,40€ hab ich noch kein Öl gefunden) nicht LL-Öl.
Das einzige was mir einfällt, dass die LL-Öle aufs Spritsparen ausgelegt sind, deshalb den HTHS-Wert an der unteren Grenze haben.

Das was mir nicht einleuchtet, warum soll das Öl für Fahrzeuge die mehr als 30 Mm im Jahr farhren gut/optimal sein, aber wenn man nur die Hälfte fährt und auch nach der Hälfte den Ölwechsel macht schlecht/nicht so optimal sein. Müsste doch eigentlich der bessere Kompromiss sein, da man ein Öl was mehr aushalten könnte (effektiv scheinbar aber nicht kann) früher wechselt. Entkoppeln wir das Ganze mal vom Preis und suchen einfach "das Beste" Öl, für den jeweiligen Anwendungsfall, egal was es kostet, damit meine ich auch egal wie oft man wechseln muss etc. das kann ja dann jeder für sich entscheiden, was ihm wichtiger ist.

Gruß